Bestandsver?nderungen im Energiebereich

Energietr?ger wie Kohlen, Erd?l oder Erdgas und daraus hergestellte Produkte wie Heiz?l werden preis- und nachfrageorientiert beschafft und verbraucht. Neben der Konjunktur und der Temperatur beeinflussen diese Bestands?nderungen den ausgewiesenen Prim?renergieverbrauch für das jeweilige Jahr.

Welche Ver?nderungen werden statistisch erfasst?

Die preis- und nachfrageorientierte Beschaffung und der Verbrauch von Energietr?gern durch Unternehmen und Verbraucher wirken sich als sogenannte ?Bestandsver?nderungen“ auf den ⁠Prim?renergieverbrauch⁠ aus. Ver?nderung des Bestandes entstehen durch Bestandsentnahmen oder Aufstockungen und werden statistisch entsprechend erfasst. Die Angaben über Bestandsver?nderungen beschr?nken sich auf die beiden Sektoren ?ffentliche Energieversorgung und Industrie. Aufgrund der Datenlage k?nnen hier nur die Prim?renergietr?ger Stein- und Braunkohle, Erd?l, Erdgas und Naturgase erfasst werden.

Im Bereich Haushalte, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und übrige Verbraucher werden Bestandsver?nderungen von Sekund?renergietr?gern statistisch nicht erfasst. Da hier jedoch der Einfluss von Bestandsver?nderungen ? etwa bei leichtem Heiz?l ? erheblich sein kann, besonders wenn sie jahresübergreifend erfolgen, wird dieser Effekt anhand von Absatzzahlen und Modellbetrachtungen berücksichtigt.

Die Bestandsver?nderungen der Prim?renergietr?ger liegen im Bereich 0 bis 2 % bezogen auf den Prim?renergieverbrauch (siehe Abb. ?Bestandsver?nderungen von Prim?renergietr?gern und leichtem Heiz?l bezogen auf den Prim?renergieverbrauch“). Bei Sekund?renergietr?gern, wie zum Beispiel leichtem Heiz?l, k?nnen die Bestandsver?nderungen dagegen rund 20 % des Prim?renergieverbrauchs ausmachen.

Das Diagramm zeigt für die Jahre 1995 bis 2018 die Bestandsver?nderungen für die Summe der Prim?renergietr?ger und leichtes Heiz?l. Die Ausschl?ge bei leichtem Heiz?l sind viel gr??er als bei den Prim?renergietr?gern.
Bestandsver?nderungen von Prim?renergietr?gern und leichtem Heiz?l bezogen auf den PEV
Quelle: Umweltbundesamt auf Basis Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen Diagramm als PDF