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Fl?che, Boden, Land-?kosysteme

Fl?che, Boden und Land-?kosysteme sind schützenswerte Ressourcen. Der wachsende Fl?chenverbrauch und ein zunehmender Verlust von qualitativ hochwertigen B?den stellen eine Bedrohung für die Intaktheit der Land-?kosysteme dar. Versiegelungen, Umwandlung von natürlichen Fl?chen in landwirtschaftliche Nutzfl?chen und Bodendegradation führen zu einer Verknappung dieser Ressourcen und wirken sich negativ auf die Artenvielfalt aus.

In einem bev?lkerungsreichen Land wie Deutschland ist die Fl?che eine knappe Ressource. Die stetige Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfl?che verursacht negative Folgen für die Umwelt. Au?erdem stehen diese Fl?chen dann zum Beispiel nicht mehr als Erholungsfl?chen zur Verfügung.

Je nach Art der Fl?chennutzung werden die B?den unterschiedlich in ihrer Qualit?t beeintr?chtigt. Etwa 46 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsfl?chen sind versiegelt, das hei?t bebaut, betoniert, asphaltiert, gepflastert oder anderweitig befestigt. Damit gehen wichtige Bodenfunktionen, vor allem die Wasserdurchl?ssigkeit und die Bodenfruchtbarkeit, verloren.

N?hrstoffeintr?ge (vor allem Stickstoff) aus der Luft belasten Land-?kosysteme und gef?hrden die biologische Vielfalt. Zur Bewertung dieser Belastung stellt man ?kosystemspezifische Belastungsgrenzen (Critical Loads) den aktuellen Stoffeintr?gen aus der Luft gegenüber. Trotz rückl?ufiger Stickstoffbelastungen in Deutschland besteht weiterhin Handlungsbedarf – vor allem bei den Ammoniak-Emissionen.

Wichtiges in Kürze

  • Ein Diagramm zeigt für die Jahre 1970 bis 2016 die Entwicklung der Best?nde typischer Vogelarten in unterschiedlichen Landschaftstypen sowie einen Gesamt-Index. Der Gesamt-Index sinkt von 1970 (107) bis 2016 (71) deutlich.
    Indikator: Artenvielfalt und Landschaftsqualit?t

    Der Indikator lag 2016 bei 70,5 und ist nach wie vor weit vom Zielwert entfernt.Negativ haben sich in den letzten Jahren vor allem die Werte der Teilindikatoren für das Agrarland und für die Küsten und Meere entwickelt.Die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung sieht vor, dass der Indikator bis 2030 auf 100 steigen soll. weiterlesen

  • Ein Diagramm stellt in Balkenform für jedes Jahr dar, wie viel Hektar Fl?che in Deutschland zwischen 1993 und 2018 pro Tag neu für Siedlungs- und Verkehrsfl?chen ausgewiesen wurden. Erg?nzend wird als Linie der Vier-Jahres-Durchschnitt abgebildet.
    Indikator: Siedlungs- und Verkehrsfl?che

    In den Jahren 2015 bis 2018 wurden t?glich 56 Hektar für Siedlungs- und Verkehrszwecke neu in Anspruch genommen.Der Anstieg sollte laut Bundesregierung ursprünglich bis 2020 auf 30 Hektar pro Tag sinken. Nach den Zielen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie soll der t?gliche Anstieg bis zum Jahr 2030 nun weniger als 30 Hektar betragen.Das Integrierte Umweltprogramm des Bundesumweltministeriums be… weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt den Anteil der unzerschnittenen verkehrsarmen R?ume mit mindestens 100 km2 an der Landfl?che Deutschlands für die Jahre 2000, 2005, 2010 und 2015 sowie den Zielwert. Wegen methodischer Unterschiede sind die Werte nicht uneingeschr?nkt vergleichbar.
    Indikator: Landschaftszerschneidung

    Mit den unzerschnittenen verkehrsarmen R?umen (UZVR) wird die Zerschneidung der Landesfl?che durch Verkehrsachsen beschrieben.Im Jahr 2015 machten unzerschnittene, verkehrsarme R?ume 23,5 % der Landfl?che Deutschlands aus.Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil bei 25,4 % zu halten. weiterlesen

  • Das Diagramm zeigt den Fl?chenanteil empfindlicher ?kosysteme in Deutschland, auf dem die Belastungsgrenzen für Eutrophierung im Zeitraum 2005 bis 2015 überschritten wurden sowie das Ziel für 2030. Im Jahr 2005 lag der Wert bei 77 %, 2015 bei 68 %.
    Indikator: Eutrophierung durch Stickstoff

    68 % der Fl?che empfindlicher ?kosysteme Deutschlands waren 2015 durch zu hohe Stickstoffeintr?ge bedroht.Die Bundesregierung strebt mit der Neuauflage der Nachhaltigkeitsstrategie 2016 an, den Anteil dieser Fl?chen zwischen 2005 und 2030 um 35 % zu senken. Dadurch ergibt sich nach den derzeitigen Berechnungsgrundlagen ein Wert von 50 % im Jahr 2030.Nur wenn die Anstrengungen verst?rkt werden, den… weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt

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