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Luft

Seit Beginn der 1990er Jahre ist die Schadstoffbelastung der Luft in Deutschland deutlich zurückgegangen. Dennoch kommt es immer noch zu überschreitungen von Luftqualit?tsgrenz- und Zielwerten. Am h?chsten belastet ist die Luft in Ballungsr?umen und an Orten mit starkem Verkehrsaufkommen.

Zu den Hauptquellen von Luftschadstoffen z?hlen die Energieerzeugung, der Stra?enverkehr, die Landwirtschaft und die Produktion von Gütern. Für die Gesundheit des Menschen sind unter anderen Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon bedeutsam. Erh?hte Ozonkonzentrationen k?nnen auch ?kosysteme sch?digen. Ebenso wirken sich versauernde und eutrophierende (n?hrstoffanreichernde) Luftverunreinigungen – vor allem Stickstoffoxide und Ammoniak, aber auch Schwefeldioxid – nachteilig auf empfindliche ?kosysteme und die Artenvielfalt aus.

Luftbelastungen halten sich nicht an Staats- und L?ndergrenzen. Sie sind ein nationales, europ?isches und teilweise auch ein globales Problem. Die Luftreinhaltung in Deutschland ist deshalb durch das Bundes-Immissionsschutzgesetz und seine Verordnungen national geregelt und in internationale Strategien und übereinkommen eingebettet. Wichtige Elemente sind dabei Grenzwerte, Zielwerte und nationale Emissionsh?chstmengen für Luftschadstoffe sowie Regelungen zur Emissionsbegrenzung an der einzelnen Quelle (zum Beispiel Abgasnormen für Kraftfahrzeuge).

Wichtiges in Kürze

  • Ein Diagramm zeigt die Entwicklung des Aussto?es von fünf Luftschadstoffen sowie eines Gesamt-Index relativ zum Basisjahr 2005 zwischen 1995 und 2019. Alle Werte sinken. Die Ziele für 2020 und 2030 sind angegeben.
    Indikator: Emission von Luftschadstoffen

    Der gemittelte Index der Luftschadstoffe ging zwischen 1995 und 2019 j?hrlich um durchschnittlich fast 5 % zurück.Die Verpflichtungen des G?teborg-Protokolls für das Jahr 2020 werden im Mittel voraussichtlich erreicht.Die Ziele der europ?ischen NEC-Richtlinie für 2030 zu erreichen, ist eine gro?e Herausforderung für die deutsche Umweltpolitik.Dafür müssen vor allem die Ammoniak-Emissionen stark ve… weiterlesen

  • Ein Diagramm stellt für drei Luftschadstoffe dar, wie stark zwischen 2000 und 2019 im st?dtischen Hintergrund von Ballungsr?umen im Durchschnitt WHO-Empfehlungen überschritten werden. Die Entwicklung der verschiedenen Schadstoffe ist unterschiedlich. Zwischen 2000 und 2019 liegen für Stickstoffdioxid die Werte zwischen 35,9 und -7,7 Prozent, für Ozon zwischen 71,0 und 73,5 Prozent und für Feinstaub (PM2,5) zwischen 77,3 und 4,1 Prozent.
    Indikator: Luftqualit?t in Ballungsr?umen

    Die Grundbelastung in deutschen Ballungsr?umen überschreitet die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO noch für zwei wichtige Luftschadstoffe, Ozon und Feinstaub (PM2,5).In der N?he von Schadstoffquellen k?nnen die Belastungen sogar wesentlich h?her sein.Bei Stickstoffdioxid und Feinstaub hat sich die Situation seit dem Jahr 2000 erheblich verbessert.Die Belastung durch Ozon und Feinsta… weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt

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