Wohnen

?Wohnen“ ist zusammen mit Mobilit?t und Ern?hrung der Konsumbereich, der die Umwelt am st?rksten belastet, etwa durch Fl?chen-, Wasser- und Energieverbrauch, aber auch durch Schadstoffaussto? und Abfall. Private Haushalte haben aber auch erhebliche M?glichkeiten, diese Umweltbelastungen durch bewusste Konsumentscheidungen zu reduzieren.

Seit 2010 wurden bis Ende 2019 etwa 2 Millionen neue Wohnungen in Deutschland gebaut, was einer Erh?hung von 5 Prozent entspricht. Bei einer Bev?lkerungszunahme von 1,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern im gleichen Zeitraum wuchs der Wohnungsbestand also st?rker als die Bev?lkerung. Die Zunahme der Wohnfl?che der privaten Haushalte, vor allem auch durch den fl?chenintensiven Neubau von Ein- und Zweifamilienh?usern, tr?gt zur dynamischen Ausweitung der Siedlungsfl?chen bei.

Die Ausstattung und Nutzung neuer Wohnungen erfordert M?bel, Haushaltsger?te sowie Energie etwa für die Raumw?rme oder Warmwasserbereitung. Das Bedarfsfeld ?Wohnen“ tr?gt daher zu einem hohen Anteil der Kohlendioxid-Emissionen des privaten Konsums bei, haupts?chlich durch Heizen, Warmwasser und den Stromverbrauch von Ger?ten. Trotz immer energieeffizienterer Geb?ude und Ger?te sinkt die durchschnittliche Kohlendioxid-⁠Emission⁠ des Wohnens pro Kopf und pro Jahr kaum. Die Effizienzgewinne werden durch Wachstum kompensiert.

Zum Bedarfsfeld ?Wohnen“ geh?ren neben dem Bedarf an Wohnfl?che auch die Wassernutzung, der Energieverbrauch, die ⁠Treibhausgas⁠-Emissionen sowie die Abf?lle privater Haushalte.

Die Infografik zeigt, dass es im Jahr 2019 42,5 Millionen Wohnungen in Deutschland gab.
Infografik: Wohnungen in Deutschland 2019
Quelle: Statistisches Bundesamt Infografik als PDF