Flie?gew?sser

Nur 10 Prozent unser Flie?gew?sser befinden sich in einem guten oder sehr guten ?kologischen Zustand – dem Ziel, das die Europ?ische Union für das Jahr 2015 vorgegeben hat. Gründe dafür sind der vielf?ltige Gew?sserverbau und zu hohe N?hrstoffeintr?ge. Die Belastung mit Schadstoffen sank zwar, bei einzelnen Schwermetallen, Pestiziden oder Arzneimitteln besteht aber weiterhin Handlungsbedarf.

Seit der Einführung der ⁠Wasserrahmenrichtlinie⁠ der Europ?ischen Union (EU) im Jahr 2000 bewerten Beh?rden in allen Mitgliedsstaaten der EU umfassend den ?kologischen Zustand der B?che und Flüsse. Sie orientieren sich dabei an der Auspr?gung der gew?ssertypischen Lebensgemeinschaften. Beispielsweise treten im Hochgebirge andere aquatische Lebensgemeinschaften auf als im Flachland und auch ihre Empfindlichkeit gegenüber anthropogenen Einflüssen unterscheidet sich. Kennzeichnend für diese Unterschiede sind die geologischen und hydrologischen Charakteristika der Gew?sser.

Die chemische Beschaffenheit der Flie?gew?sser wird durch punktuelle und diffuse Stoffeintr?ge ver?ndert. W?hrend Eintr?ge aus Punktquellen wie Abwassereinleitungen von Kl?rwerken und Industrieanlagen in den letzten Jahren sanken, nahm die Bedeutung diffuser Stoffeintr?ge etwa durch Eintr?ge aus der Landwirtschaft zu. Wenn Umweltqualit?tsnormen (UQN) überschritten werden, sind zus?tzliche Ma?nahmen erforderlich.

Ein Fluss mit grünem Ufer rechts und links bei dunstigem Wetter
Der Fluss Nebel in Mecklenburg-Vorpommern
Quelle: Naumann / UBA