Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Leere Glaskolben und -gef??e im Labor
© Christian Delbert / Fotolia.com

Forschung ist ein wichtiger Baustein, um die REACH-Verordnung zum Schutz von Mensch und Umwelt erfolgreich umzusetzen und weiterzuentwickeln. Sie zielt auf die L?sung praktischer, langfristiger und akuter Probleme. Die Forschungsplanung des UBA wird j?hrlich fortgeschrieben und aktualisiert. Neben der eigenen Forschung vergeben wir Forschungsauftr?ge und beteiligen uns an -projekten.

Mit unserer Forschung entwickeln die etablierten Methoden und Instrumenten der ⁠REACH⁠-Verordnung zum Schutz von Mensch und Umwelt weiter. Forschung ist ein wichtiger Baustein um unsere fachliche Kompetenz zur Erfüllung der gesetzlichen Pflichten zu st?rken. Sie ist die wissenschaftliche Grundlage für unsere Aufgaben und Ziele und umfasst fünf Schwerpunkte:

  1. ??? Stoffe identifizieren, die reguliert werden müssen,
  2. ??? Bewertungskonzepte für Chemikalien fortschreiben,
  3. ??? Schnittstellen zu anderen Rechtsbereichen,
  4. ??? Erfolgskontrolle,
  5. ??? Unterstützung von Akteuren.


Unsere Forschung ist anwendungsbezogen und zielt auf die L?sung praktischer Probleme und grunds?tzlicher Fragestellungen. Die Ergebnisse flie?en direkt in unsere beh?rdlichen Aufgaben nach dem Chemikaliengesetz, die Weiterentwicklung der REACH-Verordnung, ihrer praktischen Umsetzung und die Politikberatung ein. Dabei gliedert sich unsere Forschung in die Ressortforschung und das Forschungsprogramm des Umweltbundesamtes 2011-2014 ein.

Ziel unserer Forschung ist es, solche Stoffe und Verwendungen zu identifizieren, die wegen ihrer Auswirkungen auf Mensch und Umwelt oder ihres inh?renten Gef?hrdungspotenzials reguliert werden müssen. Wir bewerten die Umweltrisiken von Stoffen und Stoffgruppen und entwickeln im Dialog mit anderen Wissenschaftlern die zugeh?rigen Bewertungskriterien weiter. Gleichzeitig setzt der Fachbereich Chemikaliensicherheit auch eigene Laboratorien und eigene Chemikalienforschung ein. Oft werden Probleme anhand repr?sentativer Stoffe identifiziert und dann neue Kriterien und neue Bewertungsmethoden entwickelt, fortgeschrieben und validiert. Es folgen geeignete Ma?nahmen zum Risikomanagement.

Weitere Forschungsfragen

Weitere Forschungsfragen besch?ftigen sich mit den Schnittstellen zu anderen Rechtsbereichen, wie dem Gew?sserschutz oder dem Produktrecht. Hier kl?ren unsere Studien grundlegende Unterschiede, systematisieren rechtliche Schnittstellen und erarbeiten Vorschl?ge zu deren Optimierung. Langfristig wollen wir überprüfen, wie stark die REACH-Verordnung zum Erfolg der deutschen und europ?ischen Chemikalienpolitik und zum Schutz von Mensch und Umwelt vor Schadstoffen beitr?gt. Dazu arbeiten wir an Konzepten zur Fortschritts- und Erfolgskontrolle.

REACH etablierte erstmalig einen Paradigmenwechsel und ?ndert die Rollenverteilung im Chemikalienrecht. Hersteller und Importeure von Chemikalien sind für die Risiken durch Stoffe über deren gesamten Lebensweg verantwortlich. Wir forschen auch, um die herstellenden und verarbeitenden Betriebe, Verbraucherinnen und Verbraucher sowie L?nderbeh?rden bei Ihren Pflichten und Rechten zu unterstützen. Dafür entwickeln wir Leitlinien, Veranstaltungen und IT-Anwendungen. Gleichzeitig bauen wir unsere Kommunikation weiter aus. Das Umweltbundesamt m?chte so die verantwortlichen Unternehmen in ihrer Eigenverantwortung zum Schutz von Mensch und Umwelt unterstützen.

Forschungsauftr?ge

Neben eigener Forschung vergeben wir Forschungsauftr?ge in Form von Sachverst?ndigengutachten und wissenschaftlichen Studien. Zus?tzlich? beteiligen wir uns an Verbundprojekten, z.B. EU-Studien. Unsere Forschungsplanung wird j?hrlich fortgeschrieben und aktualisiert.

übersicht aktueller, durch das UBA finanzierter Forschungsprojekte zum Thema REACH