SAICM EPI Fachgespr?ch 2018 zu Chemikalien in Bauprodukten

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Chemikalien in Bauprodukten - was k?nnen deutsche Unternehmen und Verb?nde gegen Risiken tun?
Quelle: sveta / Fotolia

Das SAICM EPI Fachgespr?ch 2018 ?Chemikalien in Bauprodukten - was k?nnen deutsche Unternehmen und Verb?nde gegen Risiken tun?“ fand am 11. April 2018 im Bundesumweltministerium in Berlin statt.

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Der Strategische Ansatz zum internationalen Chemikalienmanagement (SAICM)

ist ein v?lkerrechtlich nicht bindendes, übergreifendes politisches Rahmenwerk zur Einbindung aller betroffenen Sektoren und Akteure. Es dient der Umsetzung der Ziele der Agenda 2020 zum Chemikalienmanagement, ?die von der Staatengemeinschaft auf dem ⁠UN⁠-Gipfel für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2002 in Johannesburg beschlossen wurden. Danach strebt die Staatengemeinschaft an, bis zum Jahr 2020 Chemikalien so zu nutzen und zu produzieren, dass erhebliche negative Effekte für die menschliche Gesundheit und die Umwelt minimiert werden. ?

SAICM ist keine nur von nationalen Regierungen bestimmte Initiative, sondern ein ?Multi ⁠Stakeholder⁠ Approach“, bei dem u.a. die chemische Industrie, Umweltverb?nde und Gewerkschaften mitwirken. Es geht dabei nicht um die Verabschiedung zus?tzlicher verbindlicher Regelwerke, sondern um einen global verantwortungsvolleren Umgang mit Chemikalien auf freiwilliger Basis.?

Das Umweltbundesamt (⁠UBA⁠) ist der sog. National Focal Point, die Anlaufstelle für SAICM in Deutschland (in Person Hans-Christian Stolzenberg, Leiter des Fachgebiets IV 1.1 ?Internationales Chemikalienmanagement“ im UBA). Aufgabe der National Focal Points ist es, die Umsetzung von SAICM auf nationaler Ebene zu unterstützen und voranzubringen.?

Deutschland kommt zudem eine besondere Rolle zu, da Frau Ministerialdirektorin Gertrud Sahler (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, ⁠BMUB⁠) die Pr?sidentschaft der 5th International Conference on Chemicals Management (ICCM) im Jahr 2020 innehat. N?here Informationen zur Pr?sidentschaft und zu den ICCM’s finden sich unter www.saicm.org.

SAICM Emerging Policy Issue-Fachgespr?che

Die Fachgespr?che sind Teil der Aufgabenwahrnehmung des UBA als SAICM National Focal Point. Sie dienen unter anderem der Vernetzung relevanter Akteure und der Dokumentation von Fortschritten in der Umsetzung von SAICM auf nationaler Ebene. Die Fachgespr?che sollen aus Sicht des UBA aber vor allem auch dazu dienen, die Sichtweisen und Ideen der deutschen Stakeholder zu ausgew?hlten Themen zusammen zu tragen. Idealerweise werden dabei Handlungsempfehlungen entwickelt und konkrete Projekte zur Erreichung der SAICM-Ziele angesto?en. Beides nicht nur mit Blick auf Deutschland, sondern darüber hinausgehend, der Idee von SAICM und der Tatsache folgend, dass sich die meisten dort in den Blick genommenen Herausforderungen nur global bew?ltigen lassen.

Emerging Policy Issue “Chemicals in Products” (CiP)

Zu den Aufgaben der ICCM’s geh?rt es, zu geeigneten Ma?nahmen zur L?sung aufkommender priorit?rer Politikthemen (sogenannter Emerging Policy Issues, EPI) aufzurufen. Eine dieser von der ICCM benannten priorit?ren Themen ist der Umgang mit gef?hrlichen Chemikalien (CoC – Chemicals of Concern) in Produkten (CiP – Chemicals in Products). Dabei konzentriert sich SAICM auf die Bereiche Textilien, Spielzeug, Elektronikger?te und Chemikalien in Bauprodukten. Das generelle Problem wird wie folgt beschrieben: ?A common root problem to addressing this need for CiP is the lack of information exchange on the materials and chemicals used to produce. In many cases the documentation of the presence of hazardous chemicals does not exist or is insufficient to control them throughout complex supply chains. Moreover, when CiP information is exchanged (within the production phase), this frequently does not lead to information being made available outside the supply chain, nor necessarily to sound management of this information. There are still knowledge and actions gaps within the value chains and especially in the use and end-of life-stage of products. The measures to reduce CoC in products need to take into account the whole value chain. While regulatory measures have been taken in developed countries in recent years, many developing countries and countries with economies in transition are lacking policy frameworks to implement CiP measures.” (⁠UNEP⁠/GEF: Chemicals in Products: Strengthening Action Workshop. Background Paper, 25.-26.10.2017, Genf)?

Nach dem von lebhaften Diskussionen gekennzeichneten Fachgespr?ch “Pharmaka in der Umwelt”, an dem sich über 50 Akteure aus Hochschulen, Pharma-Unternehmen, Beh?rden, Krankenkassen und zahlreichen betroffenen Verb?nden (Pharma-Hersteller, Krankenhaus-Gesellschaft,…) beteiligten, steht im zweiten Fachgespr?ch am 11. April 2018 in Berlin das Thema Bauprodukte bzw. Chemikalien in Bauprodukten im Fokus. Die Akteure – siehe Schema – sind meist zu ganz unterschiedlichen Zeiten innerhalb der Bau-, Nutzungs- bzw. Rückbauphase eines Geb?udes aktiv. Am Fachgespr?ch beteiligten sich vor allem Akteure aus der Herstellung von Bauchemikalien und Bauprodukten, den diversen für die technische Beurteilung und Normensetzung verantwortlichen Institutionen, aus der Wissenschaft, dem Arbeitsschutz und dem Verbraucherschutz.

Eine Grafik zum Thema Akteure im Bereiche Bauprodukte und Bauchemikalien
Akteure im Bereiche Bauprodukte und Bauchemikalien
Quelle: Umweltbundesamt

Chemikalien in Bauprodukten

Nach der EU-BauPVO1?bezeichnet der Ausdruck?Bauprodukt??jedes Produkt oder jeden Bausatz, das beziehungsweise der hergestellt und in Verkehr gebracht wird, um dauerhaft in Bauwerke oder Teile davon eingebaut zu werden, und dessen Leistung sich auf die Leistung des Bauwerks im Hinblick auf die Grundanforderungen an Bauwerke auswirkt“.

Bauprodukte – angefangen von Steinen, Ziegeln und Beton bis hin zu Fu?bodenbel?gen, Isoliermaterial, Dicht- und Fugenmassen, Holzschutzmitteln, Lacken, Farben2?und Klebstoffen – haben spezifische Funktionen, die ein Geb?ude nutzbar machen – zum Wohnen, zum Arbeiten, als Gesch?ft, als Lager. Die Anforderungen an die Funktionalit?t und Qualit?t von Bauprodukten nehmen zu, etwa bedingt durch Vorgaben für den vorbeugenden Brandschutz, zu Energieeinsparung und ⁠Klimaschutz⁠, Schallschutz in immer dichter bewohnten Megast?dten oder aufgrund steigender Ansprüche der Bewohner. Je nach geographischer Lage und klimatischen Bedingungen stellen sich die Anforderungen vor allem bei der Geb?udeklimatisierung auch noch v?llig unterschiedlich dar. Und: Geb?ude sollen mindestens einige Jahrzehnte nutzbar sein. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und um die Errichtung von Geb?uden dennoch kostengünstig zu realisieren, werden den klassischen Baumaterialien wie Zement oder Putz zahlreiche Stoffe wie etwa Flie?mittel, Verflüssiger, Verfestiger oder Tenside zugesetzt. Weitere Baustoffe wie Klebstoffe, L?semittel von Lacken, Isoliersch?ume bestehen aus einem Gemisch zahlreicher, z.T. flüchtiger Chemikalien. Sie erleichtern die Verarbeitung von Baumaterialien, beschleunigen den Bau und sorgen für unterschiedlichste Funktionen. Das Marktvolumen für Bauchemikalien betrug 2016 in Deutschland 8 Mrd. €, in Europa etwa 16 Mrd. €. (Zum Vergleich der Umsatz der chemischen Industrie in Deutschland betrug 128 Mrd. €.) Deutsche Chemieunternehmen (BASF, MC-Bauchemie) geh?ren zu den Weltmarktführern für Bauchemikalien.

Unter den eingesetzten Stoffen befinden sich auch gef?hrliche Chemikalien, teilweise vermeidbar, teilweise angesichts der funktionellen Anforderungen heute nicht ersetzbar. Von einem Kontakt mit diesen Chemikalien sind im Wesentlichen vier Gruppen betroffen:

  • In der Phase der Herstellung der Ausgangsstoffe, Zwischen- und Endprodukte (Baustoffe und Bauchemikalien) k?nnen die Besch?ftigten in den Produktionsst?tten potenziell gef?hrlichen Stoffen ausgesetzt sein.
  • In der Bau- und Konstruktionsphase sind vor allem Bauhandwerker betroffen.
  • In der Nutzungsphase von Geb?uden k?nnen Bewohner oder dort Besch?ftigte potenziell gef?hrlichen Stoffen ausgesetzt sein.
  • Bei Sanierung oder Abbruch von Geb?uden mit stark kontaminierten Baumaterialien sind m?gliche Risiken für Bauhandwerker, für die Umgebung (Anrainer) und ggf. über die Nutzung von Reststoffen in neuen Produkten auch für Verbraucher zu beachten.

In früheren Jahrzehnten erwiesen sich zahlreiche in Bauprodukten verarbeitete Stoffe im Nachhinein als giftig; deren Einsatz ist in der EU und zahlreichen anderen L?ndern ist seit langem verboten (z.B. Asbest, ⁠PCB⁠, PCP), sie k?nnen aber immer noch in bestehenden Bauwerken vorhanden sein. Infolge der Registrierung und Bewertung von Stoffen nach dem europ?ischen Chemikalienrecht (⁠REACH⁠) wurden mehrere sehr bedenkliche Stoffe (substances of very high concern – SVHC) in den vergangenen Jahren in ihrer Anwendung beschr?nkt, z.B. das in W?rmed?mmplatten aus Styropor genutzte Flammschutzmittel?HBCDD?(Hexabromcyclododecan).?Allerdings lassen sich nicht alle gef?hrlichen Stoffe verbieten – viele werden weiterhin ben?tigt. Es gilt daher, die ⁠Exposition⁠ von Anwendern und Nutzern zu minimieren.?Allerdings warnen die Hersteller von Chemikalien und Bauprodukten vor umfangreichen und weiter gehenden Verboten, weil diese zu insgesamt riskanteren Verfahrensweisen auf den Baustellen führen k?nnten.?Ob diese Sorge berechtigt ist, und wie man Gesundheits- und Umweltschutz trotz Nutzung gef?hrlicher Stoffe an die erste Stelle setzen kann, wird beim Fachgespr?ch er?rtert.?Bei derartig komplexen Fragestellungen mit weitreichenden gesundheitlichen, ?kologischen und ?konomischen Auswirkungen ist es erforderlich, spezifische Anwendungsf?lle zu bewerten (siehe Kasten), weil man mit einem Stoffverbot m?glicherweise neue Probleme schaffen würde. Insofern spielt die Schnittstelle REACH/ EU-BauPVO eine wichtige Rolle.

Unverzichtbares Bauprodukt – aber nur in der Hand geschulter Arbeitnehmer
Der Umgang mit besonders kritischen Stoffen wie Diisocyanaten wird in der europ?ischen Chemieindustrie trainiert, um Unf?lle zu vermeiden. Isocyanate sind sehr giftig und sch?digen bei Inhalation die Schleimh?ute; sie rufen allergische Reaktionen hervor (?Isocyanat-Asthma“).? Diisocyanate und Polyole sind Bausteine des Polyurethans, das u.a. auf Baustellen aus beiden Komponenten hergestellt wird (PUR-Sch?ume). Die zust?ndigen europaweiten Industrievereinigungen ISOPA und ALIPA haben Schulungsmaterial und Trainingsprogramme entwickelt, um Unf?lle beim Umgang mit diesen Stoffen zu vermeiden. Die Kampagnen ?Walk the Talk“ und ?One Step Ahead“ wenden sich vor allem an Mitarbeiter bei der Produktion und industriellen Anwendung dieser Stoffe. Entsprechende Seminare und Schulungen werden auch und gerade in Entwicklungs- und Schwellenl?ndern durchgeführt. Inwieweit dies auch Mitarbeiter von Bauunternehmen und mit PUR-Sch?umen arbeitende Bauhandwerker umfasst, ist eine interessante Frage.
?Eine Substitution von PUR und den dazu geh?renden Reaktanden ist ausgeschlossen. Daher wird an einer Beschr?nkung auf Basis von REACH gearbeitet. Die BAuA (Bundesagentur für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)… spricht sich für einen bisher nicht gegangenen Beschr?nkungsweg in Form einer zwingend vorgeschriebenen Schulung aus, um die Sicherheit der Besch?ftigten am Arbeitsplatz beim Umgang mit Diisocyanaten zu gew?hrleisten. Das sogenannte Beschr?nkungsdossier liegt seit Ende 2016 der ECHA vor.“

Plenarvortr?ge

Frau Outi Ilvonen, M.Sc. (Umweltbundesamt) erl?uterte den Rahmen für die Einstufung gef?hrlicher Stoffe bei REACH und der BauPVO. Zum Abbau von Handelshemmnissen setzt die EU auf einheitliche Produkt- und Prüfstandards für harmonisierte Leistungsangaben. Ist ein Bauprodukt von einer harmonisierten Norm o. dgl. erfasst, erstellt der Hersteller eine Leistungserkl?rung für das Produkt, wenn es in Verkehr gebracht wird. Mit der Erstellung der Leistungserkl?rung übernimmt der Hersteller die Verantwortung für die Konformit?t seines Bauprodukts mit der erkl?rten Leistung. Die Leistungserkl?rung ist zwingende Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung. Im Bereich Bauprodukte fehlten allerdings bislang Normen hinsichtlich der Anforderungen/Leistungen im Bereich Hygiene, Gesundheit und Umwelt. Seit Anfang 2018 liegt eine erste Prüfmethode hinsichtlich der Freisetzung gef?hrlicher Stoffe aus Bauprodukten vor (Standardprüfung und -kennzeichnung nach DIN EN 16516 für alle emissionsrelevanten Bauprodukte). Die Leistungserkl?rungen für die CE-Kennzeichnung der betreffenden Bauprodukte müssen noch entsprechend erg?nzt werden. Unklar ist derzeit noch die Frage der Bewertung der Emissionen; eine entsprechende Umsetzung in der Leistungsbeschreibung fehlt deshalb. Wünschenswert aus Sicht des ⁠UBA⁠ w?ren Mindeststandards, die einzuhalten sind. Dies wird aber von EU-Kommission zur Zeit nicht aufgegriffen.

Frau Ilvonen wies auf Defizite bei der Marktüberwachung von Bauprodukten hin; verschiedene Untersuchungen bzw. statistische Auswertungen (ECHA, KEMI, Marktüberwachung in Deutschland) zeigten zahlreiche Verst??e (u.a. auch bzgl. SVHC) hinsichtlich der Kennzeichnungs-Vorschriften, vor allem bei Importen und Produkten unbekannter Herkunft. Die bisher schon erfolgte Harmonisierung bei Bauprodukten sowie freiwillige Vereinbarungen zur Kennzeichnung bestimmter Produktgruppen – wie Umweltzeichen, Umweltproduktdeklarationen oder Zertifizierungen – seien ein klarer Erfolg.

Den Import von Bauprodukten behandelte Herr Dr. Sebastian Schmidt (DIBT). Das DIBT ist u.a. für die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) nicht genormter Bauprodukte zust?ndig und als Marktüberwachungsbeh?rde t?tig. Ma?geblich für die abZ sind die Anforderungen an Geb?ude (und damit mittelbar auch an Bauprodukte), wie sie in der Musterbauordnung (MBO), die als Orientierungsrahmen für die Bauordnungsgesetzgebung der L?nder dient, und in der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB, 2016) beschrieben sind. In der MVV TB wird hinsichtlich der Anforderungen an bauliche Anlagen bezu?glich Gesundheitsschutz auf die ABG (Anforderungen an bauliche Anlagen zum Gesundheitsschutz) verwiesen. Die in den ABG genannten Anforderungen umfassen einerseits die Bewertung der Inhaltsstoffe, andererseits die Bewertung der-Emissionen flüchtiger Verbindungen. Im Rahmen der abZ stellt das DIBT anhand der Herstellerdeklaration fest, welche Inhaltsstoffe das Bauprodukt enth?lt, und verlangt vom Hersteller ggf. eine ⁠VOC⁠-Prüfung. Die Bewertung der Ergebnisse erfolgt dann anhand des vom Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) entwickelten Schema mit entsprechenden Konsequenzen für die abZ.

Herr Dr. Schmidt wies daraufhin, dass es bei der Belastung von Bauprodukten mit SVHC, die aus dem Nicht-EU-Ausland importiert werden, eine gro?e Lücke gibt. So gilt die Zulassungspflicht bzw. das Verwendungsverbot von Substanzen des Anhang XIV nicht für importierte Erzeugnisse,. Dazu geh?ren u.a.? PVC-Bodenbel?ge, die DEHP oder Phenol-abspaltende Stabilisatoren enthielten, Trittschalld?mmung, die zum Teil aus Altreifen-Resten mit entsprechenden ⁠PAK⁠-Gehalten bestehen. Regelungen für die stoffliche Verwertbarkeit in allen anderen L?ndern fehlen.

Herr Dr. Reinhold Rühl (BG Bau) zeigte die Entwicklung der Gefahrstoffe im Bereich Bauwesen an Beispielen, die den Erfolg der Umsetzung von Regelungen demonstrieren, die aufgrund der schlechten Erfahrungen in der Baubranche eingeführt wurden. Allerdings g?be es nach wie vor sehr kritische Stoffe bzw. Ersatzstoffe, wie etwa MEKO (Methylethylketonoxim = 2-Butanonoxim) in Parkettversiegelungen oder Epoxidharze, die zu Hauterkrankungen und Allergien führen; er vermutet eine hohe Dunkelziffer.

In F?llen, bei denen eine Substitution gef?hrlicher Stoffe aus technischen Gründen nicht m?glich sei, müsse der sichere Umgang mit den Gefahrstoffe enthaltenden Produkten geübt und durch entsprechende technische Anleitungen oder dgl. (vgl. das INQA-Bewertungssystem für Epoxidharz-Produkte) am besten auch international harmonisiert werden. Hierzu z?hlt auch das 2016 von der BAUA bei der ECHA eingereichte Beschr?nkungsverfahren nach Anhang XV REACH-VO für Isocyanat-haltige Kleber, für die in Zukunft verbindliche und überprüfbare Anforderungen an Schutzma?nahmen und Schulungen für den sicheren Umgang mit Isocyanaten eingeführt werden sollen (siehe Kasten). Aus Sicht von Dr. Rühl sind einige in der ?ffentlichkeit ?verschriene“ Stoffe wie Formaldehyd deutlich weniger kritisch als derzeit eingesetzte Ersatzstoffe.

Herr Prof. Dr. Wolfgang Linden (FH Lübeck) wies auf die Dynamik der Entwicklung von Bauprodukten hin, die auch eine st?ndige Besch?ftigung der Architekten mit dieser komplexen Materie erforderlich machen. Dafür bedarf es geeigneter Informationskan?le und verst?ndlicher Informationen. Infolge einer EuGH-Entscheidung wurde die Verwendung beispielsweise von ?kokennzeichen (z.B. Blauer Engel, natureplus) neben dem CE-Kennzeichen untersagt, was zu einer erheblichen Erschwernis bei der Bewertung der Informationen führt. Architekten und Bauingenieure sind meist nicht in der Lage, die in der MVV TB genannten Anforderungen an bauliche Anlagen, z.B. VOC-Ausgasungen, sowie die dazu erforderlichen? Prüfungen wie etwa Expositionsabsch?tzungen gef?hrlicher Stoffe nachzuvollziehen. Er forderte daher, problematische Stoffe zu verbieten und die Verantwortung nicht auf die Architekten und Bauingenieure abzuladen. Des weiteren wies Herr Prof. Linden auf Probleme hin, die sich durch Verwendung von seit langem als kritisch bekannten Stoffen (PAK, Asbest, PCP, PCB oder Blei) für den Rückbau von Geb?uden und für das Recycling der verschiedenen Materialien ergeben.

Beitr?ge von Stakeholdern

Herr Dipl.-Ing. Martin Gl?ckner (deutsche Bauchemie e.V) berichtete über die im Verband kontinuierlich erstellten Hilfen zur Umsetzung der Regelwerke, um vor allem den kleinen und mittlere Unternehmen eine übersicht angesichts des steigenden Umfangs der Regelungen zu verschaffen. Die Deutsche Bauchemie führt auch Expositionssch?tzungen für branchentypische Produkte durch. Ergebnisse von Baustoffbewertungen müssen einfach verst?ndlich sein; hier verwies er auf ProScale; hier wird eine Methode zur Bewertung des toxikologischen Potentials eines Produkts über dessen gesamten Lebenszyklus entwickelt. Damit werden Beitr?ge für alle relevanten Bereiche – Arbeitnehmer, Verbraucher, Umwelt – adressiert.

Frau Dr. Kerstin Etzenbach-Effer (Verbraucherzentrale NW) wies auf die Probleme der Verbraucher beim Umgang mit Risiko-Stoffen in Produkten hin, die ja nicht nur als Baumaterial, sondern auch für viele andere Funktionen in Innenr?umen eingesetzt werden. Ein gro?es Hindernis bei der Verbraucherberatung würden fehlende Informationen bei Bauprodukten darstellen; sie sprach sich daher für eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe für Gemische und Erzeugnisse, ein Verbot von CMR-Stoffen in Bauprodukten und eine Deklarationspflicht speziell für SVHC in Bauprodukten mit CE-Zeichen aus. Verbraucher h?tten in der Regel keinen Zugang zu Sicherheitsdatenbl?ttern, die auch schwer verst?ndlich seien – und für Erzeugnisse seien diese gar nicht vorgeschrieben.

Herr Dr. Hans-J?rg Kersten (Bundesverband der Gipsindustrie) lobte das deutsche Arbeitsschutzregime, das Vorbild auch für SAICM sein k?nne. Mit REACH, der ⁠CLP⁠-VO und Sicherheitsdatenbl?ttern stünde in Europa eine Struktur zur Identifikation von gef?hrlichen Stoffen und zum Umgang mit ihnen, auch in Gemischen, zur Verfügung. Die Weitergabe von Sicherheitsdatenbl?ttern in der Lieferkette sei eine wichtige Aufgabe, auch wenn dies bei Erzeugnissen nicht vorgeschrieben sei. Er verwies auf zus?tzliche freiwillige Ma?nahmen, etwa Volldeklarationen auf einigen Bauprodukten. Sicherheitsdatenbl?tter für Erzeugnisse sind – soweit vorhanden - in GISBAU elektronisch hinterlegt und mit Links zu den Registrierungsdossiers bei der ECHA versehen. In Zukunft wird es auf Basis der CLP einfache Deklarationen für gef?hrliche Stoffe in Produkten auf der Verpackung geben (UFI = unique formula indicator). Dr. Kersten beklagte die unterschiedlichen Grenzwerte beim Arbeitsschutz in den EU-L?ndern – das erschwere die Arbeit der Hersteller erheblich. Er forderte vereinfachte Informationen zu Bauprodukten (= Erzeugnissen) für Verbraucher, was aber angesichts der Komplexit?t schwierig sei. Eine Volldeklaration hielt er nicht für zielführend; besser sei es, den Weg über das Baurecht (für Erzeugnisse/Bauwerke) in Erg?nzung zum Stoffrecht zu gehen.

Herr Dr. Gerrit Land (DIN) berichtete über den Stand der Arbeiten des? CEN/TC 351. An den Arbeitsgruppen auf europ?ischer Ebene sind wegen der Bedeutung der ?Zielmedien“ Innenraumluft sowie Boden und Grundwasser neben betroffenen Industrieverb?nden zahlreiche ⁠Stakeholder⁠ auch aus dem Verbraucher- und Umweltbereich vertreten. Dies gilt noch st?rker für die nationalen Spiegelausschüsse, in denen auch einzelne Unternehmen mitarbeiten.

Frau Dr. Ana Maria Scutaru (Umweltbundesamt) betonte die Bedeutung der Innenraumluft für die menschliche Gesundheit. In Europa verbringen Erwachsene 80 bis 90% der Zeit in Innenr?umen. Auf nationaler Ebene befasst sich der AgBB seit Jahren mit der Formulierung von Anforderungen an die Qualit?t der Innenraumluft und gibt auf Basis einer gesundheitlichen Bewertung der einzelnen Stoffe (z.Zt. sind etwa 120 der 185 Stoffe harmonisiert) Empfehlungen etwa in Form der NIK-Werte (niedrigste interessierende Konzentration, englisch: lowest concentration of interest, LCI) ab.?
Das EuGH-Urteil von 2014 untersagt den Mitgliedsstaaten, zus?tzliche Kennzeichnungen aufzubringen, wenn ein Bauprodukt bereits die CE-Kennzeichnung tr?gt. Der AgBB hat deshalb dafür ausgesprochen, den Gesundheitsschutz durch die Novellierung der Musterbauordnung (MBO) sicher zu stellen.

Statt des erkrankten Referenten Herrn Dipl.-Ing. Stefan Haas M.Sc. führte Prof. Dr. Wolfgang Linden kurz in den Hintergrund, die Ziele und die Struktur von WECOBIS ein. Für Architekten und Bauherren sowie Anwender, die sich im Rahmen einer Umbau- oder Sanierungsma?nahme mit Bauprodukten befassen, stellt das Baustoffinformationssystem WECOBIS eine wichtige

Informationsquelle dar. WECOBIS bietet umfassende, strukturiert aufbereitete Informationen zu Umwelt- und Gesundheitsaspekten von Bauproduktgruppen und Grundstoffen. Es wird laufend um neue und aktualisierte Daten erg?nzt und an aktuelle Entwicklungen angepasst, wobei die Informationen herstellerneutral verfügbar gemacht werden. Zus?tzlich k?nnen aus? ?koBauDat Daten zu Baustoffen, aber auch zur Energieversorgung und zu bautypischen Prozessen entnommen werden, die für eine ?kobilanzierung von Geb?uden vor allem in der Planungsphase relevant sind (EPDs? - environmental product declarations) vorhanden sind.

Deklarationspflicht für Inhaltsstoffe von Bauprodukten?

Die Frage, ob es eine vollst?ndige Deklaration von Inhaltsstoffen bei Bauprodukten geben solle, blieb umstritten. Ist die damit verbundene Informationsflut überhaupt sinnvoll für den Verbraucher? Vertreter der Industrie sahen dies nicht als sinnvoll an, da der Verbraucher dann auch viele für ihn nicht relevante und insgesamt verwirrende Informationen bekommen würde. Aus dem Bereich des Verbraucherschutzes und vom Umweltbundesamt wurde für Information im Sinne einer neutralen, auf objektive Indikationen gestützten Empfehlung für die Verwendung von Produkten pl?diert. Einigkeit bestand darin, dass zu viele Siegel es dem Verbraucher auch nicht einfacher machen, weil dies die Gefahr des ?Greenwashing“ erh?he.
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überlegungen zu einer Positiv-Liste stie?en auf geteiltes Echo: Die Hersteller befürchten, dass mit einer Liste zwar einige einzelne Marktdeklarationen hervorgehoben würden; andererseits würden die wirklich ?schwarzen Schafe“ nicht berücksichtigt, würden also im Mittelfeld mitlaufen. Seitens des Verbraucherschutzes wurden Zulassungsverfahren als m?glich und sinnvoll, wenn auch sehr aufwendig ins Gespr?ch gebracht.

Inwieweit sollten Sicherheitsdatenbl?tter (SDB) für Bauprodukte verpflichtend eingeführt werden? SDB haben sich über viele Jahre als Informationsinstrument bew?hrt. Es besteht bereits eine Verpflichtung zur Erstellung von SDB für gef?hrliche Mischungen im industriellen Bereich. Einige Hersteller geben auch SDB für nicht gef?hrliche Mischungen heraus; diese Dokumentationen auf freiwilliger Basis sind gut handhandbar. Auch sind von einigen Herstellern SDB für nicht gef?hrliche Produkte erh?ltlich. Dies hat zunehmende Bedeutung, da es teilweise auch Anforderungen für nicht gef?hrliche Stoffe gibt. Anwesende Industrievertreter bezeichneten Sicherheitsdatenbl?tter auf freiwilliger Basis bereits als Branchenstandard.
Wichtige Ergebnisse:
Es besteht ein breit geteiltes Bedürfnis nach einem aussagekr?ftigen, für Bauherren und Verbraucher verst?ndlichen Deklarationssystem.
Es gibt zu wenig Transparenz darüber, was bereits an Dokumentation vorhanden ist.
Von einigen Herstellern werden seit langem Sicherheitsdatenbl?tter (SDB) für nicht gef?hrliche Produkte wie auch – über REACH hinaus gehend - für Mischungen herausgegeben.?
Eine Initiative zur Harmonisierung der Referenzwerte EU-LCI als Empfehlung für die Verwendung im internationalen Umfeld ist sinnvoll!
Die ?ffentliche Hand sollte als Pionier bei der Geb?udedokumentation vorangehen. Sobald ein standardisiertes Building Information Modelling (BIM) vorhanden ist, k?nnte es als gutes Beispiel auch international dienen.

Inwieweit sind Erfahrungen aus dem Bauhandwerk zum Schutz der Besch?ftigten und der Umwelt auf die Nutzer von Geb?uden übertragbar?
Die Erfahrungen und Regelungen zum Arbeitsschutz bei Bauhandwerkern haben eigentlich mit einer potenziellen Innenraum-Belastung für Bewohner zun?chst einmal direkt nichts zu tun, Berührungspunkte auf der gesetzlichen Seite gibt es nicht. Aber es geht im Wesentlichen um die gleichen kritischen Stoffe; daher werden NIK-Werte auch aus Erfahrungen beim Arbeitsschutz abgeleitet. Die Komplexit?t einer solchen Bewertung bzw. Entscheidung wurde an der Frage deutlich, wann denn eine kritische Eigenschaft für Handwerker einerseits und Bewohner andererseits zum Problem würde: TiO2 ist als m?glicherweise krebserregend in der Diskussion. Hier geht es um den Staub, der beim Schleifen etc. freigesetzt wird (Exposition des Handwerkers), w?hrend ansonsten kein Abrieb erfolgt, mithin au?er bei dieser T?tigkeit überhaupt keine Gef?hrdung von Nutzern gegeben ist. Dieses Beispiel führte zu der Frage, ob und wie eine Gesamtsicht auf das Geb?ude, die am Bau Besch?ftigten und die Bewohner sowie die direkte Umgebung (= Boden, Grundwasser) sinnvoll sei. Allerdings steht dem die grunds?tzliche Inkompatibilit?t der drei Rechtsbereiche (Chemikalienrecht, Abfallrecht, Bauproduktenrecht) entgegen.?

REACH tr?gt – wenn auch indirekt – zum Schutz der Bewohner vor Gefahren durch die Innenraumluft bei: Die REACH-VO gibt der ECHA durchaus die M?glichkeit (?Subsequent service life relevant for that use?“), solche Unterlagen zu fordern und dann zum Bestandteil des Datengerüsts zu machen. Bauherren und Architekten k?nnen auf diese und weitere Daten zugreifen – dazu müssen die Daten verst?ndlich aufbereitet werden. Im Regelfall ben?tigen Architekten und Bauherren dafür eine Anleitung. Dies h?ngt auch mit der zu wenig auf Materialien und Stoffe ausgerichteten Ausbildung von Architekten, Hochbau-Ingenieuren etc. zusammen.

Um das Thema Innenraumluft auf die Agenda der Bauplanung zu setzen, müsse es Thema der Ausschreibung bzw. des Baubuchs sein (Beispiel Hamburger Hafencity GmbH). Wegen der Vielzahl z.T. irreführender Informationen zu Bauprodukten ist es notwendig, die offiziellen Datenbanken (z.B. auf der Homepage ?Nachhaltiges Bauen“ der Bundesregierung) bzw. Listen (z.B. des AgBB) verst?rkt Bauherren und Architekten nahe zu legen.
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Wichtige Ergebnisse:
Die Dimensionen Arbeitsschutz, vorsorgender Gesundheitsschutz für den Innenraum und Umweltwirkungen (Boden, Grundwasser, Abfall) sollten trotz unterschiedlicher gesetzlicher Grundlagen ganzheitlich betrachtet werden, um einer Optimierung der einzelnen Bereiche auf Kosten aller übrigen vorzubeugen
Dafür sollte ein informeller, aber strukturierter Austausch geschaffen werden.
Das Interesse der ?Entscheider“ (Bauherren, Architekten,…) an einer besseren Qualit?t der Innenraumluft muss gesteigert werden. Bauherren, insbesondere gro?e ?ffentliche Auftraggeber, sollten entsprechende Qualit?tsanforderungen stellen.

übertragbarkeit deutscher Erfahrungen ins Ausland

Nach Erfahrungen vieler Teilnehmer des Fachgespr?chs besteht breites Interesse an in Deutschland eingeführten standardisierten Berichtsverfahren, Leitwerten, Datenbanken. So wurde das AgBB-Schema in diversen europ?ischen L?ndern kopiert und ist als Zertifizierungsgrundlage für LEED (Leadership in Energy and Environmental Design, einer der wichtigsten Green Building Standards der Welt) anerkannt. GISBAU ist in leicht abgewandelter Form u.a. in den Niederlanden und ?sterreich eingeführt worden. Gro?e Bauunternehmen aus mehreren L?ndern Europas verwenden GISBAU auch au?erhalb Deutschlands. Au?erdem fragen ausl?ndische Kunden von Herstellern von Bauprodukten oft nach GISBAU-Daten. Die Verbreitung von GISBAU wird durch dessen Verfügbarkeit in mittlerweile 16 Sprachen gef?rdert.?

Wichtige Ergebnisse:
GISBAU kann auf Entwicklungs- und Schwellenl?nder übertragen werden. Notwendig ist jeweils die übersetzung in die Landessprache. Angesichts des enormen Baubooms in Schwellenl?ndern w?ren solche Informationen sehr hilfreich. Bei der Umsetzung fehlen allerdings in den meisten L?ndern
Gesetzliche Vorgaben für die Arbeitssicherheit im allgemeinen,
qualifizierte Handwerker und Facharbeiter, die diese Texte lesen, verstehen und anwenden k?nnen.
Zum Abschluss des Fachgespr?chs berichtete Herr Friedrich Barth? über die Aufgaben des neu gegründeten International Sustainable Chemistry Collaborative Centre - ISC3, dessen Ziele und Struktur auf Initiative des ⁠BMU⁠ in einem Projekt zwischen 2015 und 2017 entwickelt wurden. Betreut wird das ISC3 vom Referat für Internationales Chemikalienmanagement im BMU und dem entsprechenden UBA-Fachgebiet. Das ISC3 hat zwei ?Hubs“, einen für Forschung und know how-Transfer vor allem für Entwicklungs- und Schwellenl?nder an der Universit?t Lüneburg und einen für Innovationen bei der DECHEMA in Frankfurt. Da sich das ISC3 für 2018 das Feld Bauen und Wohnen als Themenfeld ausgesucht hat, bat Herr Barth die Teilnehmer des Fachgespr?chs um Ideen, Meinungen und Mitteilung von Initiativen im Rahmen nachhaltiger Chemie.
Die Teilnehmer sprachen sich einhellig dafür aus, den in diesem Fachgespr?ch geübten interdisziplin?ren Austausch in einer heterogen zusammen gesetzten Gespr?chsrunde fortzusetzen, um die unterschiedlichen Denkweisen und Interessenlagen zu Wort kommen zu lassen. Weitere wichtige Stakeholder wie Architekten- und Handwerkskammern sollten mit an den Tisch.
Das Umweltbundesamt verband die Ankündigung, Erkenntnisse aus dem Fachgespr?ch nach Auswertung bei SAICM einzubringen, mit Dank an Referenten, Teilnehmer und Moderatoren für die offene, intensive und ergebnisreiche Diskussion. über die Organisation eines weiteren interdisziplin?ren Austauschs wird sich das UBA Gedanken machen.

Ansprechpartner:
Dr. Rafael Zubrzycki?
Umweltbundesamt
W?rlitzer Platz 1
D-06844 Dessau-Ro?lau

Prof. Dr. Henning Friege?
Friege [at] N-hoch-drei [dot] de
N3 Nachhaltigkeitsberatung Dr. Friege & Partner
Scholtenbusch 11??
D-46562 Voerde