Klimaschutz in der Abfallwirtschaft

Biogasanlagezum Vergr??ern anklicken
Biogasanlagen tragen zum Klimaschutz bei
Quelle: Markus Bormann / Fotolia

Die Abfallwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Recycling, die energetische Nutzung von Restabf?llen sowie die Deponiegaserfassung und -nutzung tragen erheblich zur Minderung von Treibhausgasen bei. Das Ablagerungsverbot für nicht vorbehandelte Siedlungsabf?lle hat einen entscheidenden Impuls für diese Entwicklung in Deutschland gegeben.

Die Entsorgungspfade der Siedlungsabf?lle haben sich seit 1990 entscheidend ver?ndert. Wertstoffe werden verst?rkt getrennt erfasst und verwertet. Weit mehr als die H?lfte des Hausmülls – vor allem Altpapier, Altglas, Verpackungen und Bioabfall – geht jetzt in die Verwertung. Das schont Rohstoffe, vermindert den Einsatz von Prim?renergie und spart somit auch CO2-Emissionen.

Die energetische Nutzung der verbleibenden Restabfallmengen tr?gt ebenfalls zum ⁠Klimaschutz⁠ bei. Denn damit werden fossile Brennstoffe zur Energieerzeugung ersetzt. Den gr??ten Beitrag liefert aber die Vermeidung der Methanbildung in Deponien. Dies wurde in Deutschland durch das seit Juni 2005 geltende Ablagerungsverbot für nicht vorbehandelte Siedlungsabf?lle erreicht. Die Kriterien der 2001 in Kraft getretenen Abfallablagerungsverordnung (heute integriert in die Deponieverordnung) müssen seit Juni 2005 ohne Ausnahme eingehalten werden. Dies ist nur mit einer thermischen oder mechanisch-biologischen Vorbehandlung der Siedlungsabf?lle erreichbar. Durch das Erfassen des Deponiegases und die anschlie?ende energetische Nutzung wird ebenfalls ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

In mehreren Forschungsvorhaben hat das ⁠UBA⁠ die Beitr?ge der Abfallwirtschaft zum Klimaschutz untersuchen lassen.

GHG Minderungspotenziale