?konomische und rechtliche Aspekte der Ressourcenschonung

Braunkohlef?rderung im Tagebauzum Vergr??ern anklicken
Braunkohletagebaue zerst?ren die Landschaft
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Ressourcenschonung ben?tigt angemessene rechtliche und ?konomische Rahmenbedingungen, die Ressourceneffizienz f?rdern und die absolute Ressourceninanspruchnahme verringern. Deren Gestaltung birgt gro?e ?konomische Chancen, etwa durch Kostensenkungen und eine geringere Verletzlichkeit gegenüber stark schwankenden und langfristig steigenden Rohstoffpreisen.

Ressourcenschutz verfolgt den Schutz der natürlichen Ressourcen für die künftigen Generationen. Zugleich zielt er darauf, die nachteiligen Auswirkungen der Ressourcennutzung auf die Umwelt zu vermeiden oder zu verringern. Dies erfordert rechtliche und ?konomische Rahmenbedingungen, die ressourcenschonende Produktions- und Konsumweisen f?rdern und Wettbewerbsverzerrungen zugunsten ressourcenintensiver Produktions- und Konsumweisen abbauen. Für die Gestaltung solcher Rahmenbedingungen stehen unterschiedliche Instrumente zur Verfügung.

Mit ordnungsrechtlichen und planungsrechtlichen Instrumenten (Ge- und Verbote, Pl?ne und Programme) kann das Verhalten in Richtung Ressourcenschutz gesteuert werden. Die (Umwelt-)Rechtsordnung verfolgt das Ziel des Ressourcenschutzes bislang allerdings nicht umfassend, systematisch und konsistent. Um dieses Defizit zu beseitigen, ist neben der Integration des Ressourcenschutzes in die einzelnen Umweltgesetze ein übergreifender, allein dem Schutz der natürlichen Ressourcen gewidmeter Rechtsakt sinnvoll.

Daneben braucht es ?konomische Instrumente, die Anreize setzen, die Ressourceneffizienz zu steigern und den Ressourcenverbrauch zu senken. Dies spart auf betrieblicher Ebene Kosten, erh?ht die internationale Wettbewerbsf?higkeit und f?rdert die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Wichtig ist dabei auch die F?rderung von Innovationen, die den Ressourcenverbrauch senken. Au?erdem sind umweltsch?dliche Subventionen abzubauen, die den Ressourcenverbrauch begünstigen.