Kleine Bodenkunde

Eine Bodengrube mit unterschiedlich gef?rbten Schichtenzum Vergr??ern anklicken
Es gibt viele starke Bodentypen. Einer davon ist das Kolluvium.
Quelle: S. Marahrens / Umweltbundesamt

Deutschlands B?den haben eine gro?e Vielfalt. Diese zu erkunden und zu beschreiben ist die Aufgabe der Bodekunde. Wie im Pflanzenreich werden Bodentypen unterschieden. Die vielen "starken" Bodentypen haben ganz unterschiedliche Eigenschaften mit denen sie Vorg?nge in der Umwelt beherrschen. Von diesen Funktionen profitiert vor allem der Mensch.

Die Bodenkunde ist eine wissenschaftliche Disziplin in der sich viele naturwissenschaftliche Ausbildungsrichtungen versammeln: Agraringenieure, Geographie, aber auch Geologie und neuerdings die Umweltwissenschaft mit einer ?kologischen Ausrichtung. Die hohe Komplexit?t und das Verst?ndnis für die Prozesse im Boden machen das fachübergreifende Denken erforderlich. Eine Aufgabe ist die Beschreibung und systematische Erfassung der B?den mit ihren Eigenschaften. Diese Ergebnisse münden in Bodenkarten und sind die Grundlage für einen wirksamen Schutz unserer B?den. Um die verschiedenen Bodentypen und ihre Charakteristika bekannter zu machen, gibt es seit einiger Zeit den Boden des Jahres, der allj?hrlich am 5. Dezember bekanntgegeben wird.

Ein weiteres und junges Thema ist der effektive Bodenschutz. Bodenschutz dient in erster Linie dem Erhalt der vielf?ltigen Bodenfunktionen, die den eigentlichen Wert der Welt unter unseren Fü?en darstellen. Das Gesetz zum Schutz der B?den rückt die Funktionen in den Mittelpunkt und verlangt Vorsorge für deren langfristigen Erhalt. Um dies zu erreichen, ist es unerl?sslich, die Eigenschaften der B?den zu kennen. Ver?ndern sich die Eigenschaften der B?den hat dies immer unmittelbare Auswirkungen auf die Bodenfunktionen.