Boden des Jahres

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Extensive Weidenutzung schützt die B?den
Quelle: scpictures / Fotolia.com

Die Vielfalt der B?den in Deutschland ist gro?. Um mehr Licht in die Welt unter unseren Fü?en zu bringen, wird jedes Jahr am 5. Dezember, dem Internationalen Tag des Bodens, der ?Boden des Jahres“ vorgestellt. Welcher Boden gekürt wird entscheidet ein Fachgremium. Neben Namen und Verbreitung werden historische Fakten, die vorherrschende Nutzung und aktuelle N?te der jeweiligen B?den pr?sentiert.

Inhaltsverzeichnis

 

L?ssboden - Boden des Jahres 2021

L?ssboden ist ein wertvoller Boden im Ackerbau und erfüllt zahlreiche Funktionen – er speichert N?hrstoffe, h?lt aber auch Schadstoffe zurück und hilft so, das Grundwasser sauber zu halten. Ohne eine neue Eiszeit kann er sich nicht erneut bilden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

 

Wattboden - Boden des Jahres 2020

Wattb?den sind wahre Sch?tze der Natur. Geologisch werden Wattb?den als junge B?den bezeichnet. Sie kommen in dem Bereich vor, der regelm??ig vom Tidewasser überflutet wird. Bei Niedrigwasser liegt er offen. Nur einige Pionierpflanzen bilden einen sp?rlichen Bewuchs. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

 

Kippenboden (Kipp-Regosol) - Boden des Jahres 2019

Kippenb?den sind junge B?den, die sich innerhalb von Jahrzehnten in Bergbaufolgelandschaften entwickelt haben. Sie entstehen aus verkipptem Abraum. Sie sind besonders in den gro?en Braunkohletagebau-Revieren verbreitet. In der deutschen Bodenklassifikation z?hlen diese B?den zur Klasse der Terrestrischen Rohb?den und zur Klasse der Ah/C-B?den. Die verbreiteten Kipp-Regosole sind aus carbonatfreiem bis carbonatarmem Lockermaterial hervorgegangen. International (WRB) sind sie den Regosols zugeordnet, oder wenn stark sandig, den Arenosols. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

 

Alpiner Felshumusboden - Boden des Jahres 2018

Felshumusboden ist in Gebirgen anzutreffen, innerhalb Deutschlands vor allem im bayerischen Alpenraum. Er besteht aus zwei Bereichen, die in der Bodenkunde als Horizonte bezeichnet werden. Fester Fels bildet dabei den sogenannten C-Horizont, den Untergrund. Auf diesem sammelt sich Humus an, sodass eine mehr oder weniger m?chtige Humusauflage (L- und O-Horizont) entsteht. Zur Bildung solcher O/C-B?den sind besondere Standortbedingungen notwendig, wie sie in den h?heren Lagen von Gebirgen oft gegeben sind: Kurze Vegetationszeiten, lange K?ltephasen und eine oft schwer zersetzbare Streu aus abgestorbenen Pflanzenresten.?Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

 

Gartenboden (Hortisol) - Boden des Jahres 2017

Der Gartenboden, in der Fachsprache Hortisol, entwickelte sich durch g?rtnerische Bewirtschaftung aus anderen B?den. Er ist ein von Menschenhand über Generationen geschaffener Boden mit einem m?chtigen, humusreichen Oberboden, der sehr fruchtbar ist. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".??

 

Der Grundwasserboden (Gley) - Boden des Jahres 2016

Grundwasserb?den sind durch oberfl?chennahes Grundwasser gepr?gte B?den. Nach der deutschen Bodenkundlichen Kartieranleitung hei?en sie Gleye, nach dem altdeutschen Wort ?Klei“ für entw?sserten Schlick. International z?hlen die B?den zu den Gleyosolen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".??

 

Der Stauwasserboden (Pseudogley) - Boden des Jahres 2015

Stauwasserb?den werden durch Niederschlagswasser gepr?gt, das nur stark verz?gert in den Untergrund versickern kann. Unter einem gut durchl?ssigen Stauwasserleiter folgt ein gering durchl?ssiger, dichter gelagerter Stauk?rper. Nach der deutschen Bodenklassifikation bezeichnet man die meisten Stauwasserb?den als Pseudogleye, solche mit lang anhaltender Vern?ssung auch als Stagnogleye. International z?hlen die B?den vor allem zu den Planosolen oder den Stagnosolen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

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Der Weinbergboden – Boden des Jahres 2014

Weinbergsb?den sind seit der R?merzeit Zeuge der Wirtschaftsweise des Menschen. Nach der deutschen Bodengliederung werden die meisten Weinbergsb?den als Rigosole bezeichnet. International geh?ren sie zu den Aric Anthrosolen (auch Regic oder Terric Anthrosol). Der Weinbergsboden ist bereits der zehnte "Boden des Jahres". Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

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Der Plaggenesch – Boden des Jahres 2013

Der Plaggenesch ist Zeuge einer historischen Wirtschaftsweise des Menschen, bei der arme B?den oberfl?chlich ?abgeplaggt“, im Tierstall mit Dung vermischt und dann auf der ?Esch“ verteilt wurden. Das erm?glichte Roggenanbau auf vormals verarmten B?den, hinterlie? aber auch weite Heidefl?chen oder Wanderdünen abseits der Küsten. Der internationale Name (nach World Reference Base for Soil Resources, WRB) des Plaggeneschs ist Plaggic Anthrosol. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

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Das Niedermoor – Boden des Jahres 2012

Niedermoore sind B?den, die sehr gro?e Mengen (über 30 %) an organischem Material als Torf enthalten. Niedermoortorfe besitzen eine typisch dunkelbraune bis schwarze Farbe. Je nach Erhaltungszustand sind die torfbildenden Pflanzenteile mit blo?em Auge mehr oder weniger gut erkennbar.Der Untergrund von Niedermooren kann aus Sand, Schluff, Lehm und Ton bestehen - oder auch aus ganz besonderen, in Seen abgelagerten Materialien, den Mudden. Diese Mudden k?nnen je nach Ausgangsmaterial wei? (Kalkmudde), oliv (Lebermudde aus Algen) oder dunkelbraun (Tonmudde) gef?rbt sein. International geh?ren Niedermoore zu den Histosolen (WRB). Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

 

Vega (Brauner Auenboden) – Boden des Jahres 2011

Vegen sind braune, fruchtbare B?den im überflutungsbereich von Flüssen und werden auch als Braune Auenb?den bezeichnet. Der Name Vega stammt aus dem iberischen Sprachraum und bedeutet so viel wie ?Aue“ oder ?fruchtbare Ebene“. Typische Merkmale: dunkler, humusreicher Oberboden mit graubraunem, feink?rnigem Unterboden, der deutlich geschichtet und oft ebenfalls humushaltig ist. Darunter k?nnen sich Kiesschichten ?lterer Flussablagerungen oder Oberb?den früherer Auenb?den befinden. Vegen werden nur sporadisch überflutet und sind im oberen Bereich kaum von Grundwasser gepr?gt. Sie zeigen daher weder Rostflecken noch grau-blaue Verf?rbungen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

 

Stadtb?den – Boden des Jahres 2010

Stadtb?den sind ebenso wie die B?den unter Acker und Wiesen sowie in W?ldern Teil des Umweltmediums Boden, das unsere Lebensgrundlage ist. Unter dem Begriff Stadtb?den werden die vielf?ltigen B?den st?dtisch industrieller R?ume zusammengefasst. Die Faktoren, die zu ihrer Entstehung beigetragen haben, wie Ausgangsgestein, Relief, ⁠Klima⁠, Wasserführung, ⁠Flora⁠ und ⁠Fauna⁠, sind hier durch den Menschen sehr stark beeinflusst worden; so stark, dass sich Stadtb?den von denen des Umlandes erheblich unterscheiden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

 

Die Kalkmarsch – Boden des Jahres 2009

In Marschb?den sind alle gr0?en Flutereignisse früherer Jahrhunderte an der Nordsee zu erkennen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

 

Braunerde – Boden des Jahres 2008

Braunerden sind weitverbreitete B?den und werden als Ackerland und Grünland sowie als Waldstandorte genutzt. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

 

Podsol - Boden des Jahres 2007

Podsole sind die Standorte mit den blühenden Heidelandschaften. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

 

Fahlerde - Boden des Jahres 2006

Fahlerden sind nicht fahl sondern haben nur einen ausgebleichten Horizont. Es sind fruchtbare B?den mit einer hohen Ertragssicherheit. Neben Winterweizen, Wintergerste und Raps werden auch hohe Holzertr?ge erzielt. Die gute Wasserspeicherung aufgrund der Zusammensetzung der B?den erm?glicht das üppige Pflanzenwachstum. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".

 

Schwarzerde - Boden des Jahres 2005

Schwarzerden sind die K?nige unter den B?den. Eine Schwarzerde in der Magdeburger B?rde führt die Bewertungsliste der Bodensch?tzung mit 100 Punkten an. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite "Boden des Jahres".