Risikomanagementma?nahmen für PFC

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Es gibt verschiedene M?glichkeiten PFC zu regulieren und somit die Emissionen für Mensch und Umwelt zu vermindern. Das UBA erarbeitet EU-weite Regulierungsvorschl?ge. Zus?tzlich führt das UBA Dialoge mit der Industrie, um freiwillige Ma?nahmen zum Umstieg auf fluorfreie Alternativen zu unterstützen.

Wie werden PFC geregelt?
Einige PFC mit besorgniserregenden Eigenschaften – wie z.B. Langlebigkeit, Bioakkumulierbarkeit, Wirkung auf die Fortpflanzung und krebserregenden Eigenschaften – werden durch die Stockholm-Konvention für POPs (persistente organische Schadstoffe), die Europ?ische Chemikalienverordnung ⁠REACH⁠ (EG) Nr. 1907/2006 und die ⁠CLP⁠ (Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung)-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 reguliert. Für eine stoffspezifische übersicht siehe Bildergalerie. Weiterführende Informationen sind in den Bewertungsdokumenten und auf der Seite der Europ?ischen Chemikalienagentur (ECHA) zu finden.

Welche weiteren internationalen Aktivit?ten gibt es zu PFC?
Die ⁠OECD⁠/⁠UNEP⁠ global PFC group hat zum Ziel die Risiken von PFC weltweit zu minimieren und auf internationaler Ebene den Einsatz von weniger bedenklichen Alternativen voranzutreiben. Das ⁠UBA⁠ tr?gt zu den Aktivit?ten der OECD/UNEP global PFC group intensiv bei. N?here Informationen zu den aktuellen Aktivit?ten und Berichten zum Herunterladen sind hier zu finden.

Wie ber?t das UBA Hersteller und Anwender von PFC?
Das UBA steht mit REACH-Akteuren (Industrievertretern, Vertreter der Beh?rden in Bund und L?ndern und Experten von Forschungs- und Beratungseinrichtungen) im Dialog. Dazu organisierte das UBA z.B. eine Workshopreihe ?REACH in der Praxis“ mit Themen wie unter anderem Zukunft der PFC.

Das UBA steht im st?ndigen Dialog mit Herstellern und Anwendern von Feuerl?schmitteln. Ziel ist es, die Verwendung von PFC-haltigen L?schmittel zu reduzieren und diese durch wirksame fluorfreie Alternativmittel oder Alternativtechniken zu ersetzen. Spezielle PFC haltige L?schmittel sollten h?chstens bei wenigen, sehr kritischen Br?nden, z.B. zur L?schung von Flüssigkeitsbr?nden in Raffinerien oder Chemieanlagen eingesetzt werden und sachgerecht entsorgt werden. Das UBA hat gemeinsam mit den Feuerwehrverb?nden und L?schmittelherstellern einen Ratgeber zum umweltschonenden Einsatz fluorhaltiger Schauml?schmittel ver?ffentlicht. Weitere Informationen zum Thema sind hier zu finden.


Weitere UBA-Aktivit?ten zu PFC:
Die Kommission Human-Biomonitoring des UBA hat HBM-I-Werte für Perfluoroktans?ure (PFOA) und Perfluoroktansulfons?ure (PFOS) im Blutplasma abgeleitet.

Das UBA hat Stellung zu PFC im Trinkwasser genommen und hat dabei Trinkwasser-Leitwerte oder Gesundheitliche Orientierungswerte für bestimmte PFC abgleitet.