Umweltmedizin

An einem Arm wird Blut abgenommen, ein wei?er Handschuh sticht mit der Nadel gerade in die Vene.zum Vergr??ern anklicken
Schlechte Umwelteinflüsse beeinflussen unsere Gesundheit.
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Die Fachrichtung Umweltmedizin will dem Auftreten von umweltbezogenen Beschwerden und Erkrankungen des Menschen vorbeugen. Die Ursache der Leiden ist nicht immer gleich zu erkennen. Diagnose und Therapie bedürfen oft fachrichtungsübergreifender Zusammenarbeit und Erfahrung.

Der Mensch ist t?glich einer Vielzahl von Umwelteinflüssen ausgesetzt. W?hrend sich eine intakte Umwelt positiv auf die Gesundheit von Menschen auswirkt, k?nnen ungünstige Umwelteinflüsse oder eine als ungeeignet empfundene Umwelt hingegen krank machen.

Dabei sind die krankheitsausl?senden Zusammenh?nge oft schwierig und nur mit gro?em statistischem Aufwand oder überhaupt nicht aufzudecken. Dennoch leiden die Betroffenen unter dem Auftreten umweltbezogener Beschwerden oder Erkrankungen sehr. Umso wichtiger ist die Anbindung dieser Patientinnen und Patienten an spezielle umweltmedizinische Zentren, die durch ihren breitgef?cherten fachlichen interdisziplin?ren Ansatz und ihre Erfahrung auf dem Gebiet der Umweltmedizin mit h?herer Wahrscheinlichkeit zur Diagnosefindung und Therapie beitragen k?nnen.

Neben der klinischen Betreuung von Patientinnen und Patienten ist es ein wesentliches Ziel der Umweltmedizin, dem Auftreten von umweltbezogenen Erkrankungen vorzubeugen. Dazu müssen potentiell krankmachende Umweltfaktoren erkannt, deren Wirkweise sowie deren Einfluss auf die Gesundheit des Menschen verstanden und geeignete Richt-, Grenz- und Leitwerte zum Gesundheitsschutz abgeleitet werden. Durch ihre Empfehlungen leistet die Umweltmedizin damit einen entscheidenden Beitrag zum vorsorgenden Gesundheits- und Umweltschutz.