Richtig Heizen, Schimmelbildung vermeiden

Eine Hand dreht an einem Heizungsthermostatzum Vergr??ern anklicken
Heizungsthermostat
Quelle: Calek / Fotolia.com

Wie sollte geheizt werden und welche Raumlufttemperaturen sind günstig, um Schimmelbildung zu vermeiden?

Alle R?ume ausreichend heizen!

Kalte Raumluft nimmt weniger Wasser auf als w?rmere!

Schlafr?ume

Pro Nacht gibt jede Person etwa ein Viertel Liter Wasser an die Raumluft ab. Deshalb sollte die Raumlufttemperatur in Schlafr?umen (sofern die Fenster nicht die ganze Nacht ge?ffnet sind) m?glichst nicht unter 16 °C sinken.

Ungenutzte R?ume

Auch über l?ngere Zeitr?ume wenig oder nicht genutzte R?ume sollten geringfügig beheizt werden.

Türen zu weniger beheizten R?umen geschlossen halten.

Es ist nicht sinnvoll, kühle R?ume mit Luft aus w?rmeren R?umen zu temperieren. Denn dadurch wird nicht nur W?rme, sondern auch Feuchte in den kühlen Raum getragen. Wenn sich die Luft dann abkühlt, steigt die relative Raumluftfeuchte und es besteht Gefahr, dass Schimmelpilze wachsen.

Heizung kann nachts oder bei l?ngerer Abwesenheit gedrosselt werden.

Durch die Verringerung der Raumlufttemperatur – das geschieht nachts meist zentral über die Heizkesselanlage des Hauses – wird Energie gespart. Dabei muss aber der schon mehrfach erw?hnte Zusammenhang mit der Raumluftfeuchte beachtet werden. Bei erh?hter Raumluftfeuchte sollte die Raumlufttemperatur nur abgesenkt werden, wenn ausreichend gelüftet wurde, um die Raumluft zu trocknen.

W?rmeabgabe der Heizk?rper nicht behindern.

Sehr ungünstig ist es, wenn Heizk?rper durch falsch angebrachte Verkleidung oder übergro?e Fensterb?nke verbaut oder durch Vorh?nge bzw. Gardinen zugeh?ngt sind. Im ungünstigsten Fall ist die gewünschte Raumlufttemperatur nicht mehr erreichbar.

Auszug aus: Leitfaden zur Ursachensuche und Sanierung bei Schimmelpilzwachstum in Innenr?umen. Umweltbundesamt 2005