Feinstaub

über verschneiten D?chern qualmen etliche Schornsteine zum Vergr??ern anklicken
Besonders im Winter tragen Holz- und Kohlefeuerungen zu Feinstaubbelastung bei.
Quelle: Grzegorz Polak / Fotolia.com

FAQ

  • Wo treten die h?chsten und die niedrigsten Feinstaubwerte auf?

    Die Spitzenwerte der Feinstaubbelastung in der Au?enluft treten an Orten auf, die entweder durch ein hohes ⁠Verkehrsaufkommen⁠ - insbesondere bei hoher Bebauung in so genannten Stra?enschluchten - oder industriell gepr?gt sind. Dies ist vor allem in st?dtischen Ballungsr?umen und am Rande von Industriegebieten der Fall. Niedrige Feinstaubwerte werden in l?ndlichen R?umen fernab von E… weiterlesen

  • Was ist Feinstaub?

    Feinstaub ist ein Teil des Schwebstaubs. Als Schwebstaub oder englisch "Particulate Matter" (PM) bezeichnet man Teilchen in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken, sondern eine gewisse Zeit in der ⁠Atmosph?re⁠ verweilen. Je nach ⁠Korngr??e⁠ der Staubpartikel wird der Schwebstaub in verschiedene Fraktionen unterteilt: Unter ⁠PM10⁠ versteht man vereinfac… weiterlesen

  • Aus welchen Quellen stammt Feinstaub?

    Feinstaub?kann natürlichen Ursprungs sein oder durch menschliches Handeln erzeugt werden. Stammen die Staubpartikel direkt aus der Quelle - zum Beispiel durch einen Verbrennungsprozess -, nennt man es prim?rer Feinstaub. Als sekund?ren Feinstaub bezeichnet man hingegen Partikel, die durch komplexe chemische Reaktionen in der?Atmosph?re?erst aus gasf?rmigen Substanzen, wie Schwefel- und Stickstoffo… weiterlesen

  • Wo kann ich erfahren, wie hoch die Feinstaubwerte sind?

    An rund 450 Messstationen in Deutschland wird die Feinstaubkonzentration in der Luft gemessen und von den zust?ndigen Beh?rden der L?nder aktuell im Internet ver?ffentlicht. Das Umweltbundesamt (UBA?) ver?ffentlicht aktuelle Feinstaubdaten für ganz Deutschland in?Kartenform und als Tabellen. Zudem stellt die ⁠UBA⁠-App ?Luftqualit?t“ jederzeit aktuelle ⁠PM10⁠-Tageswerte… weiterlesen

  • Ist die Feinstaubbelastung in den letzten Jahren gr??er oder geringer geworden?

    Einhergehend mit gro?r?umigen Minderungen der?Feinstaub-Emissionen zeigt die Feinstaubbelastung seit 1990 eine deutlich Abnahme. Erstmalig seit Inkrafttreten des Feinstaubgrenzwertes (⁠PM10⁠) für das Tagesmittel im Jahre 2005 wurde dieser im Jahr 2019 an keiner deutschen Messstation mehr überschritten, d. h. keine der rund 380 Stationen registrierte PM10-Tagesmittelwerte über 50 μg/m… weiterlesen

  • Warum ist Feinstaub sch?dlich für den Menschen?

    Es ist erwiesen, dass das Einatmen von?Feinstaub?negativ auf den Gesundheitszustand des Menschen wirkt. Dies ist nicht nur dann der Fall, wenn sich an der Oberfl?che von St?uben gef?hrliche Stoffe wie Schwermetalle oder Krebs erzeugende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK?) anlagern. Auch die Staubpartikel selbst stellen ein Gesundheitsrisiko dar: Je kleiner die Staubpartikel sind, d… weiterlesen

  • Was kann jeder Einzelne zur Verringerung der Feinstaubbelastung beitragen?

    Jeder Einzelne kann etwas zur Verringerung der Feinstaubbelastung beitragen, zum Beispiel:Fahrten mit dem eigenen Pkw verringern, Fahrgemeinschaften nutzen?ffentliche Verkehrsmittel benutzen (?PNV, Bahn)kurze Strecken mit dem Fahrrad oder zu Fu? zurücklegenFahrgeschwindigkeit bei Pkw-Fahrten reduzierenFahrzeuge mit geringem Kraftstoffverbrauch und Feinstaubaussto? benutzen, insbesondere Dieselfahr… weiterlesen

  • Was bewirken Luftreinhalte- und Aktionspl?ne?

    Viele Kommunen haben ?Umweltzonen” ausgewiesen, den Bau von Umgehungsstra?en oder die Einrichtung von Stadtlogistik-Zentren beschlossen. Zahlreiche St?dte und Gemeinden legen Anforderungen an einen umweltgerechten ?ffentlichen Nahverkehr – etwa die verpflichtende Beschaffung von Bussen mit Partikelfiltern – in ihren Ausschreibungen für ?PNV-Verkehrsleistungen fest. Aktionspl?ne enthalten als ?kurz… weiterlesen

  • Was wird getan, um die Feinstaubbelastung in Europa zu verringern?

    Innerhalb der Europ?ischen Union (EU) stehen die Ma?nahmen zur Senkung der Feinstaubbelastung auf drei S?ulen. Die erste S?ule beruht auf der Richtlinie 2008/50/EG und einer weiteren Richtlinie (2004/107/EG), die durch die 39. Bundes-Immissionsschutzverordnung in nationales Recht übernommen wurden. Darin werden Grenzwerte für Feinstaub (⁠PM10⁠ und ⁠PM2,5⁠) in der Umgebu… weiterlesen

  • Was bringt die Umweltzone an Feinstaubreduktion?

    Die?Umweltzone?ist eine Ma?nahme, die den Benutzer*innen weniger umweltbelastender Fahrzeuge insofern Vorteile verschafft, als nur diese das abgegrenzte Gebiet – die Umweltzone – befahren dürfen. Die ersten Umweltzonen wurden 2008 eingerichtet. Fahrzeuge mit hohen Feinstaubemissionen werden aus den Umweltzonen ausgeschlossen. Da es heute nur noch wenige Fahrzeuge gibt, die die Anforderungen an ein… weiterlesen

  • Was passiert, wenn die geltenden Grenzwerte überschritten werden?

    Alle EU-Mitgliedstaaten sind dazu verpflichtet, im Falle von überschreitungen der Grenzwerte Luftreinhalte- und Aktionspl?neaufzustellen. In Deutschland legen die jeweiligen Bundesl?nder die für diese Planung zust?ndigen Stellen fest. Landesbeh?rden und kommunale Stellen arbeiten bei der Aufstellung der Pl?ne eng zusammen. Die Pl?ne bestehen aus einem auf die ?rtlichen Verh?ltnisse abgestellten Bü… weiterlesen

  • Wie und auf welcher rechtlichen Grundlage wird die H?he der PM10-Feinstaubkonzentration bewertet?

    Mit der 39. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz vom 02.08.2010 sind die seit dem 1.1.2005 europaweit geltenden Grenzwerte für?Feinstaub?(⁠PM10⁠) in deutsches Recht übernommen worden. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit legt die Verordnung folgende Grenzwerte fest:Der PM10-Jahesmittelwert darf 40 μg/m3 (Mikrogramm PM10?pro Kubikmeter Luft) nicht überschreiten.Der PM10-Tage… weiterlesen

  • Gibt es Feinstaub auch in Innenr?umen?

    Durch offene und undichte Fenster gelangt die belastete Au?enluft auch in Innenr?ume. Emissionsquellen im Innenraum - Rauchen, Kerzen, Staubsaugen ohne Feinstfilter im Luftauslass, Büroger?te, Kochen/Braten, offener Kamin usw. - k?nnen die Staubkonzentration, vor allem der ultrafeinen Partikel, erheblich erh?hen. Wegen der unterschiedlichen Herkunft der Feinstaubpartikel in der Au?enluft und im In… weiterlesen

  • Welche Partikelarten sollte ein Nachrüstfilter zurückhalten?

    Ein Nachrüstfilter sollte aus Gründen des vorsorglichen Gesundheitsschutzes grobe Partikel (Durchmesser gr??er 10 Mikrometer), feine Partikel (Durchmesser zwischen 0,1 Mikrometer und 10 Mikrometer) und ultrafeine Partikel (Durchmesser kleiner 0,1 Mikrometer) wirksam mindern. weiterlesen

  • Welche Nachrüstfilter werden für Laserdrucker auf dem Markt angeboten?

    Wir kennen mindestens drei Hersteller von Nachrüstfiltern ohne Aktivkohle sowie mindestens zwei Hersteller von Nachrüstfiltern mit Aktivkohle. weiterlesen

  • Kann das Ergebnis der UBA-Untersuchungen zu Nachrüstfiltern auf die Gesamtheit der verschiedenen Laserdruckertypen übertragen werden?

    Nein. Die Wirksamkeit einer Filternachrüstung h?ngt immer von der Kombination aus individuellem Druckertyp und Nachrüstfilter ab. weiterlesen

  • Kann aus dem Ergebnis der UBA-Untersuchungen zu Nachrüstfiltern eine Kaufempfehlung für bestimmte Nachrüstfilter-Arten abgeleitet werden?

    Nein. Die Untersuchung hat lediglich das Potential von einigen am Markt erh?ltlichen Filterarten aufgezeigt. Für eine Empfehlung bestimmter Filterarten bedarf es aber mindestens auch Erkenntnissen über das Verhalten der Nachrüstfilter bei Alterung und l?ngerfristigem Gebrauch. Dies war nicht Gegenstand der Untersuchungen des ⁠UBA⁠. weiterlesen

  • Wie finde ich heraus, ob mein Laserdrucker für eine wirksame Filternachrüstung geeignet ist?

    Einige Filterhersteller geben Typenlisten jener Drucker heraus, die für eine wirksame Nachrüstung geeignet seien. Diese Angaben sind nach unserer Erfahrung aber nicht immer berechtigt. Die Hersteller sind daher gegebenenfalls gefordert, individuelle Messergebnisse für jeden einzelnen Druckertyp vorzulegen. weiterlesen

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Feinstaub besteht aus einem komplexen Gemisch fester und flüssiger Partikel und wird abh?ngig von deren Gr??e in unterschiedliche Fraktionen eingeteilt. Unterschieden werden PM10 (PM, particulate matter) mit einem maximalen Durchmesser von 10 Mikrometer (μm), PM2,5 und ultrafeine Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 μm.

Unter dem Begriff Feinstaub werden der prim?r emittierte und sekund?r gebildete Feinstaub zusammengefasst. Prim?rer Feinstaub wird unmittelbar an der Quelle freigesetzt, zum Beispiel bei Verbrennungsprozessen. Entstehen die Partikel durch gasf?rmige Vorl?ufersubstanzen wie Schwefel- und Stickoxide und Ammoniak, so werden sie als sekund?rer Feinstaub bezeichnet.

Emittenten

Feinstaub wird vor allem durch menschliches Handeln erzeugt: Prim?rer Feinstaub entsteht durch Emissionen aus Kraftfahrzeugen, Kraft- und Fernheizwerken, ?fen und Heizungen in Wohnh?usern, bei der Metall- und Stahlerzeugung oder auch beim Umschlagen von Schüttgütern. Er kann aber auch natürlichen Ursprungs sein (beispielsweise als Folge von Bodenerosion). In Ballungsgebieten ist der Stra?enverkehr die dominierende Staubquelle. Dabei gelangt Feinstaub nicht nur aus Motoren – vorrangig aus Dieselmotoren – in die Luft, sondern auch durch Bremsen- und Reifenabrieb sowie durch die Aufwirbelung des Staubes von der Stra?enoberfl?che. Eine weitere wichtige Quelle ist die Landwirtschaft: Die Emissionen gasf?rmiger Vorl?uferstoffe, insbesondere die Ammoniakemissionen aus der Tierhaltung, tragen zur sekund?ren Feinstaubbildung bei.

Gesundheitsrisiken

PM10 kann beim Menschen in die Nasenh?hle, PM2,5 bis in die Bronchien und Lungenbl?schen und ultrafeine Partikel bis in das Lungengewebe und sogar in den Blutkreislauf eindringen. Je nach Gr??e und? Eindringtiefe der Teilchen sind die gesundheitlichen Wirkungen von Feinstaub verschieden. Sie reichen von Schleimhautreizungen und lokalen Entzündungen in der Luftr?hre und den Bronchien oder den Lungenalveolen bis zu verst?rkter Plaquebildung in den Blutgef??en, einer erh?hten Thromboseneigung oder Ver?nderungen der Regulierungsfunktion des vegetativen Nervensystems (Herzfrequenzvariabilit?t).

Grenzwerte

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten seit dem 1. Januar 2005 europaweit Grenzwerte für die Feinstaubfraktion PM10. Der Tagesgrenzwert betr?gt 50 μg/m3 und darf nicht ?fter als 35mal im Jahr überschritten werden. Der zul?ssige Jahresmittelwert betr?gt 40 μg/m3. Für die noch kleineren Partikel PM2,5 gilt seit 2008 europaweit ein Zielwert von 25 μg/m3 im Jahresmittel, der bereits seit dem 1. Januar 2010 eingehalten werden soll. Seit 1. Januar 2015 ist dieser Wert verbindlich einzuhalten.

Luftqualit?t 2015: Auswertung der Feinstaubwerte; Stand Dezember 2016

Luftqualit?t 2015: Auswertung der Feinstaubwerte; Stand Dezember 2016

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Feinstaub - J?hrliche Auswertungen

Ver?ffentlichung nach Jahren

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