Schwefeldioxid

Braunkohlekraftwerkzum Vergr??ern anklicken
Schwefeldioxid entsteht überwiegend bei Verbrennung, zum Beispiel von Kohle.
Quelle: Hardy - Fotolia

Schwefeldioxid (SO2) ist ein farbloses, stechend riechendes, wasserl?sliches Gas, das Mensch und Umwelt beeintr?chtigt. In der Atmosph?re aus Schwefeldioxid entstehende Sulfatpartikel tragen zudem zur Belastung mit Feinstaub (PM10) bei.

Emittenten

Schwefeldioxid entsteht überwiegend bei Verbrennungsvorg?ngen fossiler Energietr?ger wie Kohle und ?l durch Oxidation des im Brennstoff enthaltenen Schwefels.

Gesundheitsrisiken

Schwefeldioxid reizt die Schleimh?ute und kann zu Augenreizungen und Atemwegsproblemen führen. Da die SO2-Konzentrationen bundesweit sehr deutlich unter den geltenden Grenzwerten zum Schutz der menschlichen Gesundheit liegen, sind heute durch SO2 verursachte Gesundheitsprobleme in Deutschland nicht mehr zu befürchten.

Wirkungen auf ?kosysteme

Schwefeldioxid kann Pflanzen sch?digen und nach Ablagerung in ?kosysteme ⁠Versauerung⁠ von B?den und Gew?ssern bewirken. Durch den starken Rückgang der Schwefelemissionen seit Beginn der 90er Jahre wird die Versauerung heute haupts?chlich von Stickstoffeintr?gen verursacht. Konzentrationsgrenzwerte für SO2 werden heute nahezu fl?chendeckend eingehalten

Grenzwerte

Für Schwefeldioxid gelten seit dem 1. Januar 2005 europaweit Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit. Der 1-Stunden-Grenzwert betr?gt 350 μg/m3 und darf h?chstens 24mal im Jahr überschritten werden. Der Tagesgrenzwert von 125 μg/m3 darf nicht ?fter als dreimal im Kalenderjahr überschritten werden. Zum Schutz der Vegetation betr?gt der kritische Wert als Jahres- und als Wintermittelwert (Oktober bis M?rz) 20 μg/m3.

Schwefeldioxid - Jahresmittelwerte

Ver?ffentlichung nach Jahren

Teilen:
Artikel:
Drucken Senden
Schlagworte:
 Luftschadstoff  Schwefeldioxid