Bekannte und behobene Probleme

An dieser Stelle erfolgt eine Auflistung bekannter Probleme. Es wird in bekannte Probleme und behobene Probleme untergliedert.

Inhaltsverzeichnis

 

Bekannt: Windfeldberechnung für ein Gel?ndeprofil für den Fall ha < d0+z0

Problem:?????????
2015-01-13

Betroffen:???????
TALdia

Titel:
Windfeldberechnung für ein Gel?ndeprofil für den Fall ha < d0+z0

Beschreibung:??
Grunds?tzlich sollte die Anemometerh?he ha gr??er als d0+6*z0 gew?hlt werden, damit der vorgegebene Wert der Windgeschwindigkeit nicht im Bereich der Verdr?ngungsschicht liegt, die im meteorologischen Grenzschichtmodell mit relativ einfachen Annahmen parametrisiert ist. Für den Fall ha < d0+z0 kann es passieren, dass die Gewichtungsfaktoren av, die in das diagnostische Verfahren eingehen, aufgrund eines falsch zugewiesenen Temperaturgradienten bei der Bestimmung der Strouhal-Zahl nicht richtig berechnet werden und die Gel?ndeüberstr?mung damit nicht ganz richtig berechnet wird.
Der Fall ha < d0+z0 sollte bei einer sachgem??en Parameterfestlegung allerdings gar nicht vorkommen.

Workaround:
Die Anemometerh?he ha nach M?glichkeit gr??er als d0+6*z0, auf jeden Fall aber gr??er als d0+z0 w?hlen.

Behoben am:
-

 

Bekannt: Zu niedrige Geruchsstundenh?ufigkeit bei niedriger Qualit?tsstufe

Problem:
2004-10-04

Betroffen:
AUSTAL2000 2.0.1 und h?her

Titel:
Zu niedrige Geruchsstundenh?ufigkeit bei niedriger Qualit?tsstufe

Beschreibung:
Wenn die Ausbreitungsrechnung für Geruch mit einer zu niedrigen Qualit?tsstufe durchgeführt wird, also einen hohen Stichprobenfehler aufweist, berechnet das Programm systematisch zu niedrige Geruchsstundenh?ufigkeiten. Dies ist nicht anhand des ausgewiesenen Stichprobenfehlers erkennbar. Der Effekt wird abgeschw?cht, wenn mit geschachtelten Netzen gerechnet wird, denn durch die gr??ere Maschenweite verringert sich die statistische ⁠Unsicherheit⁠. Man erh?lt dann also in gr??erer Quellentfernung h?here Geruchsstundenh?ufigkeiten, wenn man mit einem gr?beren Netz arbeitet. Im Gegensatz zu den Verh?ltnissen bei Konzentrationswerten k?nnen bei der Geruchsausbreitung gr??ere Maschenweiten auch im Nahbereich zu erh?hten Geruchsstundenh?ufigkeiten führen. Dies ist ein Effekt, der mit der Definition der Geruchsstunde zusammenh?ngt.

Workaround:
1. Die Qualit?tsstufe sollte ausreichend hoch gew?hlt sein, in der Regel 1 oder h?her. Im Zweifel sollte durch eine Kontrollrechnung mit erh?hter Qualit?tsstufe sichergestellt werden, da? keine signifikanten ?nderungen im Ergebnis auftreten.

2. Es sollte m?glichst mit geschachtelten Netzen gerechnet werden. Dabei ist aber zu beachten, in welchem Entfernungsbereich die Ergebnisse für die einzelnen Netze gültig sind.

Beachten Sie auch die Hinweise im Anhang der Programmbeschreibung.

Behoben am:
-

 

Behoben: Abbruch bei Rechnung mit Niederschlag

Problem:
2014-04-02

Betroffen:
TALdia 2.6.4

Titel:
Abbruch bei Rechnung mit Niederschlag

Beschreibung:
Wird TALdia über AUSTAL2000N oder durch direkten Aufruf für ein Projekt mit Niederschlag eingesetzt, dann bricht es mit dem Fehler der Art "ri: Der Name des Parameters ist unbekannt" ab.

Workaround:
Die Zeile "ri ?" in Datei austal2000.txt auskommentieren, dann TALdia direkt aufrufen und anschlie?end vor dem Start der Ausbreitungsrechnung mit AUSTAL2000N die Zeile wieder aktivieren.

Behoben am:
2014-09-03 (TALdia 2.6.5, A2K 2.6.11)

 

Behoben: Deutsche Zahlendarstellung in der Ausgabe (Parameter "lc" = german und Aufrufoption "-Agerman")

Problem:
2013-01-11

Betroffen:
AUSTAL2000 2.4 und 2.5

Titel:
Deutsche Zahlendarstellung in der Ausgabe (Parameter "lc" = german und Aufrufoption "-Agerman")

Beschreibung:
Wird in einer Zeitreihenrechnung für die Ausgabe über den Parameter "lc" (Wert german) oder die Aufrufoption "-Agerman" deutsche Zahlendarstellung (Dezimalkomma statt Dezimalpunkt) ausgew?hlt, dann bricht das Programm ab, wenn es in der Zeitreihe auf eine Windgeschwindigkeit kleiner 0.75 m/s trifft. Der Grund liegt in der internen übergabe der Minimalgeschwindigkeit, die in diesem Fall anstatt auf 0.70 m/s auf 0.00 m/s gesetzt wird, was sp?ter bei der Bestimmung der Schubspannungsgeschwindigkeit zu einer Fehlermeldung führt. Bei einer AKS-Rechnung kann es durch denselben Fehler bei der internen übergabe passieren, da? die Anemometerposition (Xa,Ya,Ha) nicht richtig verarbeitet wird.

Workaround:
Der Parameter "lc" bzw. die Aufrufoption "-Agerman" sollten bis zu einer Behebung des Problems nicht verwendet werden.

Behoben am:
2014-02-26 (2.6.9)

 

Behoben: Eintrag "cset" im Kopf der ausgeschriebenen DMNA-Dateien unter Windows

Problem:
2012-07-29

Betroffen:
AUSTAL2000 2.4 und 2.5

Titel:
Eintrag "cset" im Kopf der ausgeschriebenen DMNA-Dateien unter Windows

Beschreibung:
Unter Windows werden von AUSTAL2000 standardm??ig die Sprachdateien A2K_de [at] latin1 [dot] nls und DIA_de [at] latin1 [dot] nls verwendet. In dieser Kodierung (latin1/windows-1252) werden die Texte in den Kopf der DMNA-Dateien abgespeichert, insbesondere die Einheiten mit Nicht-ASCII-Zeichen. Im Dateikopf wird jedoch unter dem Parameter "cset" f?lschlicherweise die Kodierung "UTF-8" vermerkt.

Workaround:
Angabe "cset" ignorieren oder in der ersten Zeile der Datei A2K_de [at] latin1 [dot] nls bzw. DIA_de [at] latin1 [dot] nls den Eintrag "nls/de/A2K_de" bzw. "nls/de/DIA_de" in "nls/de/A2K_de@latin1" bzw. "nls/de/DIA_de@latin1" ?ndern.

Behoben am:
2014-02-26 (2.6.9)

 

Behoben: Mehrere gleichzeitige Rechnungen mit Kühlturmüberh?hung

Problem:
2003-02-14

Betroffen:
AUSTAL2000 1.0.1 und h?her

Titel:
Mehrere gleichzeitige Rechnungen mit Kühlturmüberh?hung

Beschreibung:
Bei der Berechnung der Abgasfahnenüberh?hung nach VDI 3784 Blatt 2 (Kühlturm) ruft AUSTAL2000 das Programm VDISP auf, das die beiden Dateien VDIIN.DAT und VDIOUT.DAT im Hauptordner von AUSTAL2000 benutzt. Laufen zwei Rechnungen mit Kühlturmüberh?hung gleichzeitig, wird in beiden Rechnungen auf dieselben Dateien VDIIN.DAT und VDIOUT.DAT zugegriffen. So kann es passieren, da? Eingabe und Ausgabe durcheinander geraten und die überh?hung falsch berechnet wird.

Workaround:
Immer nur eine Rechnung durchführen oder für jede Rechnung einen eigenen AUSTAL2000-Hauptordner mit den ben?tigten Programmen anlegen.

Behoben am:
2014-02-26 (2.6.9)

 

Behoben: NOSTANDARD-Option PRFMOD und AKS

Problem:
2011-09-12

Betroffen:
AUSTAL2000 2.5.0

Titel:
NOSTANDARD-Option PRFMOD und AKS

Beschreibung:
Bei Verwendung einer AKS wird die NOSTANDARD-Option PRFMOD nicht erkannt.

Workaround:
Explizite Vorgabe der modifizierten Grenzschichtversion über die NOSTANDARD-Option"Blm=4.6".

Behoben am:
2011-09-12 (Version 2.5.1)

 

Behoben: Einordnung eines Monitorpunktes bei geschachtelten Netzen

Problem:
2011-07-29

Betroffen:
AUSTAL2000 bis 2.4.7

Titel:
Einordnung eines Monitorpunktes bei geschachtelten Netzen

Beschreibung:
Die beiden ?u?eren Randreihen eines inneren Netzes sollten nicht für eine Immissionsbeurteilung herangezogen werden. Monitorpunkte in diesem Bereich werden daher dem n?chst gr?beren Netz zugeordnet. Liegt der Punkt jedoch exakt auf dem inneren Rand der zweit?u?ersten Randreihe, wird er von AUSTAL2000? dem feinen Netz zugeordnet.

Workaround:
Im Zweifelsfall den Monitorpunkt minimal nach innen oder au?en verschieben.

Behoben am:
2011-08-03 (2.5.0)

 

Behoben: Projekt-Titel (ti) mit mehr als 140 Zeichen

Problem:
2011-04-13

Betroffen:
AUSTAL2000 bis 2.4.7

Titel:
Projekt-Titel (ti) mit mehr als 140 Zeichen

Beschreibung:
Ein Projekt-Titel (Parameter ti)? mehr als etwa 140 Zeichen führt zu internen Problemen, in allen uns bekannten F?llen zu einem Programmabbruch am Ende der Ausbreitungsrechnung.

Workaround:
Projekt-Titel (ti) mit weniger als 140 Zeichen verwenden.

Behoben am:
2011-08-03 (2.5.0)

 

Behoben: Angaben im Dateikopf von Zeitreihendateien mit den statistischen Unsicherheiten an Monitorpunkten

Problem:
2009-04-17

Betroffen:
AUSTAL2000 2.4.4 bis 2.4.7

Titel:
Angaben im Dateikopf von Zeitreihendateien mit den statistischen Unsicherheiten an Monitorpunkten

Beschreibung:
Bei Stoffen au?er Geruchsstoffen sollte die Einheit im Dateikopf (Parameter unit) "1" und nicht "%" lauten, da die Zeitreihe die relativen, d.h. dimensionslosen Streuungen enth?lt. Bei Geruchsstoffen ist die Angabe "%" richtig, da die absolute Streuung der Geruchsstundenh?ufigkeit angegeben ist, und letztere wird immer in Prozent ausgewiesen; allerdings ist die Formatspezifikation (Parameter form) nicht korrekt: Es mü?te "sct%6.1f" statt "dev%(*100)6.1f" hei?en; die ausgegebenen Werte weiter unten sind jedoch richtig.

Workaround:
Bei einer Auswertung der Zeitreihen mit den statistischen Unsicherheiten diese Anmerkungen beachten.

Behoben am:
2011-08-03 (2.5.0)

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