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Bitte füllen Sie den Fragebogen sorgf?ltig aus.?Sie vereinfachen damit uns und Ihnen die Arbeit und beschleunigen das Verfahren. Das hei?t für Sie: Füllen Sie die Genehmigungsantr?ge vollst?ndig und ohne Verweise auf Antr?ge aus den Vorjahren sowie vorausschauend aus. Dazu geh?rt auch, dass Sie den Genehmigungszeitraum, das Arbeits- bzw. Reisegebiet, alle beabsichtigten T?tigkeiten bzw. wissenschaftlichen Arbeiten (wie Probenahmen) einschlie?lich des geplanten Einsatzes von Ger?ten umfassend und unter Einbeziehung m?glicher Alternativen und Eventualit?ten angeben.

Reichen Sie Ihre Antragsunterlagen bitte rechtzeitig, vor dem geplanten Beginn der T?tigkeit, d. h. je nach Umfang der Aktivit?t, mindestens drei Monate vor Beginn der Reise in die Antarktis ein. Für die Bearbeitung eines Genehmigungsantrags zur Durchführung einer T?tigkeit der Kategorie I gilt grunds?tzlich eine Bearbeitungszeit von sechs Wochen. Ma?geblich für den Beginn der Bearbeitungsfrist ist der Eingang der vollst?ndigen Antragsunterlagen.

Jede Ver?nderung einer T?tigkeit in r?umlicher oder zeitlicher Hinsicht oder nach Art und Umfang unterliegt als T?tigkeit im Sinne des AUG der Genehmigungspflicht und ist daher dem Umweltbundesamt unverzüglich mitzuteilen. Grunds?tzlich gelten auch für das hier gegebenenfalls notwendige Genehmigungsverfahren die vorgenannte Bearbeitungszeit und die Anforderungen an den Genehmigungsantrag. Bei ?nderungsantr?gen, die eine kurzfristige Entscheidung des ⁠UBA⁠ und keine Beteiligung anderer Beh?rden erfordern, gilt eine Bearbeitungszeit von fünf Arbeitstagen. Sind andere Beh?rden (z. B. das Bundesamt für Naturschutz, ⁠BfN⁠, oder das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, BSH) zu beteiligen, ist eine Bearbeitungszeit von mindestens zwei Wochen zu berücksichtigen. Ist darüber hinaus auch das Einvernehmen des BfN einzuholen, betr?gt die Bearbeitungszeit vier Wochen.

Wir weisen darauf hin, dass einige Aktivit?ten in der Antarktis aufgrund spezieller Verbote grunds?tzlich untersagt sind und nur durchgeführt werden dürfen, wenn das UBA hierfür eine Ausnahmegenehmigung erteilt hat. So ist es grunds?tzlich verboten, in der Antarktis einzelne Individuen heimischer S?ugetiere oder V?gel zu t?ten, zu verletzen, zu fangen, zu berühren oder erheblich zu st?ren. Ob eine erhebliche St?rung heimischer S?ugetiere oder V?gel vorliegt, ist im Einzelfall zu entscheiden. Weitere Erl?uterungen dazu finden Sie hier. Daneben ist es untersagt, auf die in der Antarktis heimische Tier- und Pflanzenwelt sch?dlich einzuwirken. Ausnahmen von den vorgenannten Verboten sind nur im Einvernehmen mit dem BfN und nur aus wissenschaftlichen Gründen m?glich.

Auch das Verbringen von Erde sowie nicht heimischen Tieren oder Pflanzen in die Antarktis oder das Betreten, Befahren und überfliegen von besonders geschützten Gebieten der Antarktis sind grunds?tzlich verboten. Für die Ausnahmegenehmigungen von diesen Verboten des AUG gelten grunds?tzlich keine verfahrensrechtlichen Besonderheiten, da sie im Regelfall in die allgemeine T?tigkeitsgenehmigung aufgenommen werden. Die Genehmigung zum Betreten, Befahren oder überfliegen besonders geschützter Gebiete kann das UBA erteilen, wenn die geplante T?tigkeit dem Verwaltungsplan des betreffenden Schutzgebietes entspricht.

Vier Beispiele sollen Ihnen bei der Wahl der richtigen Frageb?gen helfen.

1.?? Sie m?chten eine Forschungst?tigkeit südlich 60° südlicher Breite durchführen:

Dann füllen Sie bitte den Fragebogen ?Forschung“ aus. Hat die beantragte T?tigkeit mindestens geringfügige oder vorübergehende Auswirkungen auf die antarktische Umwelt ist nach Aufforderung durch das Umweltbundsamt eine Umwelterheblichkeitsstudie einzureichen. Dabei ist das ?Merkblatt zur Erstellung einer Umwelterheblichkeitsstudie (UES) für Forschungsvorhaben in der Antarktis“ zu beachten. M?chten Sie bei Ihrer T?tigkeit akustische Messverfahren einsetzen, füllen Sie zus?tzlich die Anlage Fragebogen ?Forschung unter Anwendung akustischer Messverfahren“ aus. Sofern Sie Erde oder in der Antarktis nicht heimische Tiere und Pflanzen einbringen m?chten, nutzen Sie bitte die Anlage Fragebogen ?Verbringung von Erde oder in der Antarktis nichtheimische Tiere und Pflanzen“. M?chten Sie ein besonders geschütztes Gebiet der Antarktis betreten, füllen Sie bitte den Fragebogen ?Betreten, Befahren oder überfliegen besonders geschützter Gebiete“ aus. Besteht die M?glichkeit, dass Sie im Rahmen Ihrer wissenschaftlichen T?tigkeiten heimische Tiere t?ten, verletzen, fangen, berühren oder erheblich st?ren oder beabsichtigen Sie eine solche Handlung, füllen Sie bitte den Fragebogen ?Antrag auf Ausnahmegenehmigung nach § 17 Abs. 2 AUG“ aus. Dieser Antrag ist ebenfalls auszufüllen, wenn heimische Pflanzen oder Invertebraten in solchen Mengen entfernt oder besch?digt werden sollen, dass deren Verbreitung oder Dichte erheblich beeintr?chtigt wird. Sofern die M?glichkeit besteht, dass durch Ihre Forschungst?tigkeit auf die in der Antarktis heimische Tier- oder Pflanzenwelt im Sinne von § 17 Abs. 1 Nr. 2 AUG sch?dlich eingewirkt wird, ist ebenfalls ein Antrag auf Ausnahmegenehmigung zu stellen.

Bitte beachten Sie bei überflügen von Tieransammlungen das Merkblatt ?Betrieb von Luftfahrzeugen in der N?he von Tieransammlungen“.

Für den Einsatz eines unbemannten Flugsystems im Rahmen einer Expedition des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) oder in der N?he von Infrastrukturen des AWI fordert das AWI deren Zustimmung. Bitte stellen Sie den Antrag auf Genehmigung beim UBA und holen Sie zus?tzlich die Zustimmung des AWI ein. N?here Informationen dazu finden Sie hier.? Das beim AWI eingereichte Formular sowie die gegebenenfalls bereits vorliegende Zustimmung k?nnen Sie dem Genehmigungsantrag an das UBA beifügen.

2.?? Sie veranstalten eine Kreuzfahrt in das Gebiet südlich 60° südlicher Breite:

Füllen Sie bitte den Fragebogen ?Kreuzfahrt“ aus. Dieser setzt sich aus vier Teilen zusammen. Vor Reiseantritt füllen Sie bitte (1) den Teil 1, Vorabangaben, (2) den Teil 2, Schiffsgrunddaten sowie (3) den Teil 3, Erfahrungsnachweise aus. Nach Abschluss der Reise füllen Sie bitte (4) den Teil 4, Nachreiseangaben aus. M?chten Sie ein besonders geschütztes Gebiet der Antarktis betreten oder befahren, füllen Sie bitte den Fragebogen ?Betreten, Befahren oder überfliegen besonders geschützter Gebiete“ aus. Beachten Sie auch bitte das ?Merkblatt Anforderungen an eine Umwelterheblichkeitsstudie (UES) für touristische Kreuzfahrten in die Antarktis“.

3.?? ?Sie m?chten mit Ihrer (Segel-)Yacht in das Gebiet südlich 60° südlicher Breite einreisen:

Füllen Sie bitte den Fragebogen ?Yachtreise“ aus. Dieser setzt sich aus drei Teilen zusammen. Vor Reiseantritt füllen Sie bitte (1) den Teil 1, Vorabangaben und den (2) Teil 2, Erfahrungsnachweise aus. Nach Abschluss der Reise füllen Sie bitte (3) Teil 3, Nachreiseangaben aus. M?chten Sie ein besonders geschütztes Gebiet der Antarktis betreten oder befahren, füllen Sie bitte den Fragebogen ?Betreten, Befahren oder überfliegen besonders geschützter Gebiete“ aus.

4.?? ?Planen Sie im Rahmen einer organisierten Antarktisreise (z. B. Kreuzfahrt, Segelreise) Medienaufnahmen (Fotos, Filmmaterial, Interviews etc.) zu erstellen, die nicht ausschlie?lich für private Zwecke verwendet werden sollen, füllen Sie bitte den Fragebogen ?Medient?tigkeiten“ aus.

5.??? Planen Sie eine selbst organisierte Reise in die Antarktis, die nicht unter die vorgenannten Kategorien f?llt, füllen Sie bitte den Fragebogen ?Individualtouristische und sonstige T?tigkeiten“ aus und setzen Sie sich frühestm?glich mit dem Umweltbundesamt in Verbindung. M?chten Sie in diesem Zusammenhang ein besonders geschütztes Gebiet der Antarktis betreten, füllen Sie bitte auch den Fragebogen ?Betreten, Befahren oder überfliegen besonders geschützter Gebiete“ aus.

In der untenstehenden Liste sind alle Frageb?gen aufgeführt, die je nach Art der geplanten T?tigkeit genutzt werden k?nnen. Sollte unklar sein, welcher Fragebogen konkret für Ihr Vorhaben auszufüllen ist, wenden Sie sich bitte an die zust?ndigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltbundesamtes.

Frageb?gen

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Schlagworte:
 Antarktis  Antrag  Kreuzfahrt  Forschung  Individualtourismus