Unterirdische Raumplanung, neue Wege der Raumplanung

Der Untergrund wird schon heute vielfach für verschiedene Zwecke genutzt. Hierzu z?hlen zum Beispiel Grundwassernutzung, Rohstoffabbau, Ablagerung von Abf?llen, Speicherungen von Erdgas. Die Raumplanung versucht diese Ansprüche umweltschonend umzusetzen. So wird im Entwurf der aktuellen ROG-Novelle die unterirdische Raumordnung erw?hnt.

Neuer Ansatz in der r?umlichen Planung

Die Nutzungsansprüche an den unterirdischen Raum nehmen zu. Zum einen ist dies durch die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung wie Einsatz erneuerbarer Energien, Verringerung von Treibhausgasemissionen bedingt zum anderen durch zunehmende Ressourcenknappheit.

Beispielhaft dafür seien genannt:

  • Gewinnung erneuerbarer Energien (Geothermie),
  • Um die Schwankungen der Energieerzeugung durch die Windenergie und Photovoltaik auszugleichen, werden unterirdische Speicher für die Speicherung von W?rme, Druckluft, regenerativ erzeugtem Wasserstoff und regenerativ erzeugtem Methan ben?tigt.
  • Auch zur dauerhaften Ablagerung des Treibhaugases ⁠CO2⁠ wird unterirdischer Raum ben?tigt.
  • Die zunehmende Ressourcenknappheit führt

????????????? o?zum Einen zu neuen technischen Entwicklungen, wie zum Beispiel. Fracking?? (Hydraulic Fracturing) zur Erdgasgewinnung.
????????????? o?zum Anderen? zu steigenden Rohstoffpreisen.? Dadurch werden zum Teil Erzlagerst?tten bedeutsam, die früher als unwirtschaftlich galten.

Forschung mit Blick auf die Ressourcenknappheit des Planungsraums

Da der Untergrund eine begrenzte Ressource ist, haben diese Entwicklungen zunehmend Nutzungskonkurrenzen zur Folge. Im Sinne einer nachhaltigen ⁠Raumordnung⁠ sollte der Untergrund daher so bewirtschaftet und planend strukturiert werden, dass alle heute bestehenden und potenziellen? künftigen Nutzungen berücksichtigt werden k?nnen.

Im Rahmen eines im Auftrag des ⁠UBA⁠ durchgeführten zweiteiligen Forschungsvorhabens (FKZ: 3711 16 103 1/2) wurde untersucht, inwieweit relevante geologische Informationen vorliegen und ob diese für eine unterirdische Raumplanung verfügbar sind (Teilvorhaben 1).

In Teilvorhaben 2 wird geprüft, inwieweit die bestehenden Rechtsvorschriften und Planungsinstrumente für eine unterirdische Planung geeignet sind. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse wurden Verbesserungsvorschl?ge entwickelt.
Ein derzeit laufendes Folgevorhaben (FKZ 3714 93 1080) dient dazu, die Praktikabilit?t einer nachhaltigkeitsorientierten unterirdischen Raumplanung an ein bis zwei praktischen Beispielen zu untersuchen.

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 Raumplanung  Nutzungskonkurrenzen  Untergrund  unterirdisch  CCS  Fracking  Planung