Veranstaltungsreihe "kommunal mobil"

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Fachtagung "kommunal mobil" im UBA-Atriumzum Vergr??ern anklicken
"Kommunal mobil"-Fachtagung "Stra?en und Pl?tze neu entdecken – Verkehrswende gemeinsam gestalten"
Quelle: Martina Hertel / difu

Die Kommunen weisen untereinander viele Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede auf. Auf gemeinsamen Fachveranstaltungen k?nnen sich die Kommunen und Vertreterinnen und Vertreter von L?ndern, Bund und EU über ihre Erfahrungen, gute Beispiele und neueste Entwicklungen austauschen und voneinander profitieren. Eine Plattform dafür bietet die Veranstaltungsreihe ?kommunal mobil”.

Inhaltsverzeichnis

 

Fachtagung "kommunal mobil" abgesagt!

Die für den 11. und 12. Mai 2020 geplante Fachtagung ?kommunal mobil - Digitalisierung.Verkehr.Umwelt" ist zu diesem Termin abgesagt. Wir planen die Veranstaltung in das 2. Quartal 2021 zu verschieben und werden Sie rechtzeitig dazu informieren.??

 

Stra?en und Pl?tze neu entdecken – Verkehrswende gemeinsam gestalten (2018)

Gemeinsame Fachtagung des Umweltbundesamtes und Deutschen Instituts für Urbanistik unter Mitwirkung des Deutschen St?dtetags am 07.-08. Juni 2018

Thematisch stand in diesem Jahr der Stra?enraum im Vordergrund, der in Zeiten st?dtischen Wachstums über die reine Verkehrsfl?che hinaus an Bedeutung gewinnt. Stadt- und Verkehrsplanung stehen derzeit vor der gro?en Herausforderung, steigendes ⁠Verkehrsaufkommen⁠ mit der dringend notwendigen Verkehrswende in Einklang zu bringen. Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Verb?nden und relevanten Institutionen sind der Einladung ?Stra?en und Pl?tze neu entdecken – Verkehrswende gemeinsam gestalten“, gefolgt.?

Neben spannenden Inputvortr?gen und Praxisbeispielen aus verschiedenen Kommunen bot ?kommunal mobil“ viel Platz für Diskussion und Austausch zu den Fragen: Wie kann es gelingen, fahrende und parkende Autos einzud?mmen? Wie muss der ?ffentliche Raum gestaltet sein, dass Menschen gerne zufu?gehen, radfahren oder den ?ffentlichen Verkehr nutzen? Wie k?nnen die Ansprüche der unterschiedlichen Nutzerinnen und Nutzer an den st?dtischen Raum gerecht und zukunftsf?hig berücksichtigt werden? Auch wichtige Themen wie Bürgerbeteiligung und Engagement wurden in diesem Zusammenhang intensiv diskutiert.

Interessante Aktionsideen aus der ?EUROP?ISCHEN MOBILIT?TSWOCHE“ standen ebenfalls auf dem Programm. Interaktive Formate, z.B. ein Speed-Dating mit über 50 Teilnehmenden im ⁠UBA⁠-Forum oder interaktive Mentimeter-Publikumsbefragungen, garantierten einen intensiven Austausch. Mittels eigener Muskelkraft konnten sich die Teilnehmenden auf der Radldruckmaschine?Jutebeutel farblich gestalten. ?Verkehrswende von oben – oder Verkehrswende von unten?“ war die zentrale Frage des Abschlusspanels. Nur gemeinsam mit allen Akteurinnen und Akteuren kann eine Verkehrs- bzw. Mobilit?tswende gelingen, dies wurde in der regen Diskussion klar. Das Exkursionsprogramm und eine gemeinsame Abendveranstaltung rundeten die Konferenz ab.?

Begrü?t wurden die Teilnehmenden bei ?kommunal mobil 2018“ per Videobotschaft auch von der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze.

Gru?wort von Bundesumweltministerin Svenja Schulze zur UBA-Fachtagung "Kommunal mobil" 2018
Quelle: Umweltbundesamt

Gru?wort von Bundesumweltministerin Svenja Schulze zur UBA-Fachtagung "Kommunal mobil" 2018

Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit begrü?te die Teilnehmenden von ?kommunal mobil 2018“ und ermutigte alle, Stra?en und Pl?tze neu zu entdecken und zum Beispiel durch Aktionen im Rahmen der EUROP?ISCHEN MOBILIT?TSWOCHE mal was Neues auszuprobieren: Grünfl?chen statt Parkfl?chen, Spielpl?tze statt Asphalt. Wichtig ist es, für eine umweltfreundliche Mobilit?t den st?dtische Raum gerechter für alle Verkehrsarten aufzuteilen. Frau Ministerin Schulze bedankte sich auch bei den Teilnehmenden für die Unterstützung, denn: ?Die Verkehrswende k?nnen wir nur gemeinsam schaffen."

 

Video: Konferenz Kommunal Mobil

Konferenz Kommunal Mobil

Konferenz Kommunal Mobil

 

Umweltvertr?glicher Wirtschaftsverkehr in St?dten. Wer und was bringt's wirklich? (2015)

Gemeinsame Fachtagung des Umweltbundesamtes und Deutschen Instituts für Urbanistik unter Mitwirkung des Deutschen St?dtetags am 18.-19. Juni 2015

In diesem Jahr stand der st?dtische Wirtschaftsverkehr im Fokus der nun schon fünften Tagung der Reihe ?kommunal mobil“. Die Belastungen durch L?rm, Luftschadstoffe und Treibhausgase, die der Stra?engüterverkehr im urbanen Raum verursacht, nehmen deutlich zu. Zus?tzlich entstehen durch den Verkehr auf der ?letzten Meile“ Verkehrsprobleme in den Zentren unserer St?dte. Die Kommunen stehen vor der Aufgabe, trotz knapper Kassen die versch?rften Luftqualit?tsgrenzwerte einzuhalten, die Kosten der Infrastruktur zu senken und gleichzeitig die Güterversorgung in den St?dten zu sichern. Zudem steigt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die Sensibilit?t für die Stadtvertr?glichkeit der urbanen Logistik – oft verbunden mit der Aufforderung, den st?dtischen Wirtschaftsverkehr konflikt?rmer zu organisieren.

Dieser vielschichtige Handlungsdruck für Kommunen und Wirtschaft war Thema der Veranstaltung. In Kurzvortr?gen und mit interaktiven neuen Pr?sentationsformaten, wie z. B. Pecha Kucha, wurde diskutiert, welche Akteure und welche Ma?nahmen den urbanen Wirtschaftsverkehr tats?chlich umweltvertr?glicher gestalten k?nnen.

Die Fachtagung zeigte: Es gibt bereits gute Ans?tze, den st?dtischen Wirtschaftsverkehr umweltvertr?glicher zu gestalten und die Lebensqualit?t zu erh?hen: Lastenfahrr?der k?nnen Kleinlieferungen ohne L?rm und Luftschadstoffe zustellen und? spezielle Lkw-Routenführungen Wohngebiete entlasten. Für Kommunen, die sich für umweltfreundliche urbane Logistik stark machen wollen, gibt es F?rderm?glichkeiten und Vernetzungsangebote.

Rechts unter "Links" finden Sie erste Ergebnisse aus den Vortr?gen und Diskussionen, die mittels ?graphical recording“-Technik anschaulich im Bild festgehalten wurden. Au?erdem k?nnen Sie unten die Videobotschaft ansehen, mit der Jochen Flasbarth, Staatssekret?r im Bundesumweltministerium, die Veranstaltung er?ffnete. Abstracts zu den einzelnen Programmpunkten finden Sie auf der Website des Difu. Im Sp?tsommer folgt eine Zusammenfassung der Tagung auf Deutsch und Englisch. Die vollst?ndigen Ergebnisse werden im Herbst in einem Tagungsband erscheinen.

Gru?wort von Staatssekret?r Jochen Flasbarth zur UBA-Fachtagung ?kommunal mobil 2015"
Quelle: Bundesumweltministerium

Gru?wort von Staatssekret?r Jochen Flasbarth zur UBA-Fachtagung ?kommunal mobil 2015"

?Auf der letzten Meile“ in den St?dten ballt sich der Wirtschaftsverkehr, zum Beispiel zur Anlieferung von Waren. Wie k?nnen Kommunen trotzdem die versch?rften Luftqualit?tsgrenzwerte einhalten und die Lebensqualit?t verbessern? Das war Thema der 5. Fachtagung ?kommunal mobil“ am 18. und 19. Juni 2015 im Umweltbundesamt Dessau-Ro?lau. Jochen Flasbarth, Staatssekret?r im Bundesumweltministerium, begrü?te die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Videobotschaft und führte kurz ins Thema ein.

 

Beteiligungsprozesse - untersch?tztes Potenzial in der Verkehrsplanung (2013)

Gemeinsame Fachtagung des Umweltbundesamtes und des Deutschen Instituts für Urbanistik unter Mitwirkung des Deutschen St?dtetags, 26.-27.09.2013

?Beteiligungsprozesse – untersch?tztes Potenzial in der Verkehrsplanung“ war das Thema der nun schon vierten Tagung der Reihe "kommunal mobil". In der letzten Zeit stieg das Interesse an den Verfahren zur Bürgerbeteiligung. Auch Projekte, die der umweltfreundlichen Mobilit?t dienen, l?sen h?ufig Kontroversen aus. Wie Beteiligungsprozesse den Rückhalt von Verkehrsprojekten in der Bev?lkerung verbessern und gleichzeitig auch das dort vorhandene Wissen in die Planung einbringen wurde auf der Tagung in guten Beispielen aus der kommunalen Praxis vorgestellt.

Dabei wurde gezeigt:

  • welche Beteiligungs- und Kooperationsformen es überhaupt gibt und welche Kommunikations- und Beteiligungsverfahren für welchen Planungsprozess geeignet sind,
  • welche Rolle die Interaktion über die neuen Medien spielt und wen man wie am Besten - oder überhaupt - erreichen kann,
  • dass Bürgerbeteiligung gerade bei der Verkehrsentwicklungsplanung eine besondere Bedeutung hat, da hier mittel- bis langfristig Aussagen zur Entwicklung des Verkehrs in einer Kommune getroffen werden und
  • was im Hinblick auf Bürgerbeteiligung heute rechtlich notwendig ist und was darüber hinaus machbar ist.
 

Nachhaltige Mobilit?t: Kommunen trauen sich was (2011)

Gemeinsame Fachtagung des Umweltbundesamtes und des Deutschen Instituts für Urbanistik, 24.-25.01.2011

In den Kommunen zeigen sich die positiven und negativen Wirkungen der gelebten Mobilit?t. Dies setzt Kreativit?t frei, neue Wege zu gehen – sich etwas zu trauen. Sich etwas zu trauen hei?t auch, Chancen zu nutzen. Dazu müssen Chancen zun?chst als solche erkannt werden. Im n?chsten Schritt gilt es dann, Umsetzungswege zu finden. Die dritte Tagung der Reihe ?kommunal mobil“ konnte in beiden Bereichen Anregungen geben.

Die Tagung war folgenden Schwerpunkten gewidmet:

  • Klimawandel⁠ – Chance Lebensqualit?t neu zu entdecken
  • eMobilit?t – Chance für neue Bewegung
  • Stadtentwicklung – mobil mit weniger Auto
  • Kommunikation – wichtiger Baustein für eine neue Kultur der Mobilit?t

Die vorgestellten positiven Beispiele aus der Praxis haben gezeigt,

  • dass st?dtischen Verkehr klimafreundlich zu gestalten nicht mit Einschr?nkungen für die Bewohner verbunden sein muss,
  • dass Elektromobilit?t für eine nachhaltige Mobilit?t mehr zu bieten hat als der aktuelle Hype erwarten l?sst und
  • dass Kommunen den ⁠Trend⁠ zu weniger Autoverkehr unterstützen k?nnen und erfolgreiche Kampagnen für eine neue Mobilit?tskultur in der Stadt ihre Bürger wirklich ansprechen.
 

Klimaschutz im Stadtverkehr (2008)

Gemeinsame Fachtagung des Umweltbundesamtes, des Deutschen Instituts für Urbanistik und des Deutschen St?dtetages, 20.-21.11.2008

Um 40?% geringer als 1990 sollen nach dem Beschluss der Bundesregierung die CO2-Emissionen in Deutschland bis 2020 ausfallen. ?40?% weniger CO2 – St?dte am Start” unter diesem Motto trafen sich 80 Wissenschaftler und Verantwortliche aus den Stadtverwaltungen bei der zweiten Tagung der Veranstaltungsreihe ?kommunal mobil”, um die M?glichkeiten der CO2-Minderung im Stadtverkehr auszuloten.

Ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs in Deutschland entstehen gegenw?rtig durch den inner?rtlichen Stra?enverkehr. Ohne das Engagement in den St?dten und Gemeinden k?nnen die Klimaschutzziele nicht erreicht werden.

Die Tagung war folgenden Schwerpunkten gewidmet:

  • 10 % mehr Bus und Bahn: Mobilit?tsmanagement und ?PNV
    Zur Aussch?pfung der Umsteigepotenziale muss die Angebotsseite stimmen.
  • 10 % mehr Muskelkraft: Radfahren und zu Fu? Gehen
    Das Potenzial des Rad- und Fu?g?ngerverkehrs ist noch lange nicht ausgesch?pft.
  • 10 % weniger Verkehr: Zurück in die St?dte
    Vorhandene inner?rtliche Fl?chen nutzen birgt ein erhebliches Einsparpotenzial.
  • 10 % geringere Kosten: Kosteneffizienz und Finanzierbarkeit
    Knappe Kassen erfordern Ma?nahmen die viel bewirken aber wenig kosten.

40?% weniger CO2 – diese Aufgabe ist für die St?dte nicht einfach zu bew?ltigen. Die positiven Beispiele aus der Praxis haben aufgezeigt, dass es in vielen Themenfeldern dazu M?glichkeiten gibt.

 

Handlungsspielr?ume für Mobilit?t, Gesundheit, Umweltschutz (2006)

Gemeinsame Fachtagung des Umweltbundesamtes, des Deutschen Instituts für Urbanistik und des Deutschen St?dtetages, 9.-10.10.2006

Die Auswirkungen des motorisierten Stra?enverkehrs auf die Gesundheit der Bev?lkerung und die natürlichen Lebensgrundlagen erfordern technische Innovationen, neue Konzepte und Instrumente in der Verkehrswegeplanung und in der kommunalen Verkehrspolitik. Die bislang ergriffenen Ma?nahmen erweisen sich vielfach als wenig zielführend, als aktionistisch oder als zu schwach.

Bei den Kommunen besteht als haupts?chlich Betroffene akuter Handlungsdruck. Einerseits schr?nken knappe Kassen, Ver?nderungen im Zuge der demografischen Entwicklung und neue Rechtsvorschriften die kommunalen Handlungsm?glichkeiten ein. Andererseits erfordert die ge?nderte Gesetzeslage bezüglich der Grenzwerte für Feinstaubimmissionen und die Aufstellung von L?rmkartierungen konkrete Ma?nahmen seitens der Kommunen.

Die Fachveranstaltung diente dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch auf der Basis fundierter Forschungs- und Praxisprojekte, an denen das Umweltbundesamt und das Deutsche Institut für Urbanistik ma?geblich beteiligt waren. Handlungsoptionen für die künftige Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Bund und EU wurden identifiziert.

Dazu geh?ren bessere, auf den Kenntnisstand, die Praxistauglichkeit und das Interesse der Entscheidungstr?ger vor Ort abgestimmte Informationen und Arbeitshilfen, die st?rkere Einbeziehung der Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen bei der Erarbeitung europa- und bundesweiter Richtlinien und die direktere Verzahnung der kommunalen Aktivit?ten mit denen auf nationaler und europ?ischer Ebene.

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 kommunal mobil  Nachhaltige Mobilit?t  Fachveranstaltungen