L?rmkarten

Die EU-Umgebungsl?rmrichtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten, die L?rmbelastung der Bev?lkerung nach vergleichbaren Kriterien zu ermitteln. Hierdurch ergibt sich ein objektives Bild der L?rmbelastung in Europa.

Auf der Grundlage des Paragrafen 47f ⁠BImSchG⁠ trat am 16. M?rz 2006 die ?Verordnung über die L?rmkartierung – 34. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV)” in Kraft. Die 34. BImSchV regelt die Kartierung von Umgebungsl?rm und konkretisiert die Anforderungen an L?rmkarten nach Paragraf 47c des BImSchG. Sie definiert die zu verwendenden L?rmindizes und beinhaltet Aussagen zur Datenerhebung. Weiterhin sind die Information der ?ffentlichkeit und die übermittlung der L?rmkarten geregelt.

Zur Ermittlung der L?rmbelastung passte Deutschland die vorhandenen nationalen Verfahren an die Erfordernisse der Richtlinie an. Die ?Vorl?ufigen Berechnungsverfahren für den Umgebungsl?rm” vom 22. Mai 2006 wurden im Bundesanzeiger ver?ffentlicht.

Auf der 121. Sitzung der Bund-L?nder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz verabschiedeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktualisierte ?Hinweise zur L?rmkartierung”. Diese Hinweise sollen die Rechtsvorschriften inhaltlich erl?utern. Sofern nach den geltenden Rechtsvorschriften Interpretations- oder Ermessensspielr?ume für den Vollzug bestehen, sollen sie eine einheitliche Auslegung und Durchführung der Paragrafen 47a bis f BImSchG und der 34. BImSchV durch die Gemeinden oder die nach Landesrecht zust?ndigen Beh?rden gew?hrleisten.

Die Kartierung ist Aufgabe der Gemeinden oder der nach Landesrecht zust?ndigen Beh?rden. Die Kartierung der Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes nimmt das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) vor.

Die Ergebnisse der L?rmkartierung zeigen, dass weite Teile der Bev?lkerung von hohen L?rmbelastungen betroffen sind.