Zustand des Grundwassers

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Schutzgebiet
Quelle: J?rg Rechenberg / UBA

Grundwasservorkommen sind vielerorts Gef?hrdungen ausgesetzt. Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) fordert die Bewertung des Grundwasserzustands auf der Ebene von Grundwasserk?rpern (GWK), die als ?ein abgegrenztes Grundwasservolumen innerhalb eines oder mehrerer Grundwasserleiter“ definiert sind.

Die WRRL verpflichtet die Mitgliedstaaten, Messnetze zur überwachung des chemischen und mengenm??igen Zustands des Grundwassers einzurichten.

In Deutschland sind für die Einrichtung und den Betrieb der Messnetze die Bundesl?nder verantwortlich. Ziele der Grundwasserüberwachung sind:

  • Nachteilige Ver?nderungen der Beschaffenheit rechtzeitig zu erkennen,
  • Ursachen der Verunreinigungen zu identifizieren, zielgerichtet Sanierungs- und Vermeidungsstrategien zu entwickeln und
  • die Wirksamkeit dieser Schutzma?nahmen zu beurteilen.

Insgesamt betreiben die L?nder 4.892 überblicksmessstellen, 2.273 operative Messstellen und knapp 6.000 Messstellen zur überwachung des mengenm??igen Zustands. Vor ca. 20 Jahren haben die Bundesl?nder und das Umweltbundesamt ein bundesweites Messnetz mit ca. 800 Messstellen für die Berichterstattung an die Europ?ische Umweltagentur entwickelt (EUA-Grundwassermessnetz). Es wurde 2014/15 auf Beschluss der L?nderarbeitsgemeinschaft Wasser (⁠LAWA⁠) grundlegend überarbeitet. Dabei wurden das EU-Nitratmessnetz und das EUA-Messnetz zusammengeführt und durch neue Messstellen auf insgesamt 1.200 Messstellen erweitert. Diese sind gleichm??ig über das gesamte Bundesgebiet verteilt und repr?sentieren die Grundwasserbeschaffenheit in ganz Deutschland.

Karte des neuen EUA-Messnetzes, das die Messstellen des neuen EU-Nitramessnetzes mit umfasst
Karte des neuen EUA-Messnetzes, das die Messstellen des neuen EU-Nitramessnetzes mit umfasst
Quelle: Bundesamt f. Kartographie und Geod?sie karte_eua-messnetz.pdf
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 Grundwasser