Niedrigwasser

Elbe fast ohne Wasserzum Vergr??ern anklicken
Niedrigwasser in Dresden
Quelle: hecht7 / Fotolia.com

Niedrigwasser ist ein natürliches Ereignis im Jahresgang von Flüssen. Ursache ist h?ufig das Fehlen von Niederschl?gen in Verbindung mit hoher Verdunstung (z.B. durch sommerliche Hitze) aber auch die Speicherung von Regen als Schnee oder Eis führt dazu, dass kein Abfluss stattfindet.

Der eigentliche Grund für ein Niedrigwasserereignis, z.B. kann eine Trockenperiode zeitlich deutlich vor dem Beginn des Niedrigwassers liegen. Erst wenn die Grundwasservorr?te ersch?pft und kaum noch ⁠Abfluss⁠ aus Seen eintritt ist, sinkt der Wasserstand in den Flüssen deutlich.

?hnlich wie bei Hochwasserereignissen beeinflusst der Mensch auch hier die Entstehung und Entwicklung von Niedrigwasser. Direkt wirkt die Bewirtschaftung von Speichern und Talsperren durch Wasserentnahmen und Einleitungen auf Niedrigwasser. Indirekt zeigt die Fl?chennutzung im ⁠Einzugsgebiet⁠ - durch die Auswirkungen auf den gesamten Wasserhaushalt - auch Effekte für den Abfluss in Flüssen.
Niedrigwasser haben ?kologische und ?konomische Auswirkungen. Im Vergleich zu Hochwasserereignissen bekommen Niedrigwasser weniger mediale Aufmerksamkeit, da sie sich über l?ngere Zeitr?ume erstrecken und oft weniger spektakul?r sind. Die Sch?den allerding bewegen sich oft ebenfalls in Milliardenh?he. Sch?den durch Niedrigwasser k?nnen bei der Schifffahrt, bei der Energiewirtschaft oft in Kombination mit hohen Wassertemperaturen, bei der Wasserver- und Abwasserentsorgung, der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei sowie beim Tourismus auftreten.

Die ?kologischen Auswirkungen auf die aquatische Lebensgemeinschaft k?nnen enorm sein durch den verengten Lebensraum, Trockenfallen einzelner Bereiche, Sauerstoffmangel sowie hohe Wassertemperaturen.

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 Niedrigwasser; Niedrigwasserprognose