Holz-, Zellstoff- und Papierindustrie

Holzst?mme im Waldzum Vergr??ern anklicken
Holz ist das zweitwichtigste Importgut der EU.
Quelle: Michael Neuhau? / Fotolia

Holz ist ein vielseitiger Rohstoff. Im Alltag begegnet er uns als Bauholz, in M?beln, Papier, Pappe oder anderen Holzprodukten. In der EU ist Holz nach Roh?l mengenm??ig das zweitwichtigste Importgut. Ein bewusster Umgang mit Holz ist direkter Wald- und Klimaschutz.

Die bedeutendsten Zweige der stofflichen Holznutzung sind die Papier- und Zellstoffindustrie sowie die holzver- und holzbearbeitende Industrie. Insgesamt betrug der inl?ndische Verbrauch an Holz und Produkten auf Basis von Holz im Jahr 2010 rund 107,6 Millionen Kubikmeter. Pro Bundesbürger und -bürgerin ergibt dies einen durchschnittlichen Holzverbrauch von 1,3 Kubikmetern. Um eine dauerhafte Versorgung mit dem Rohstoff Holz zu sichern, müssen wir die verfügbare Holzbiomasse nachhaltig und effizient nutzen. Hierzu geh?ren an erster Stelle Nutzungskaskaden für den Rohstoff Holz, zum Beispiel in Form von Papierrecycling.

Holz besteht knapp zur H?lfte aus Zellulosefasern, dem wichtigsten Prim?rrohstoff für die Papierherstellung. Die Papierproduktion ist jedoch sehr wasser- und energieintensiv. Das ⁠UBA⁠ f?rdert den Einsatz von Recyclingpapier, weil dadurch Holz, Energie und Wasser gespart sowie Abfall und Emissionen verringert werden. Mit seiner Arbeit tr?gt das UBA dazu bei, die Umweltbelastungen der industriellen Holznutzung zu vermeiden und zu vermindern.