Kommission Nachhaltiges Bauen am Umweltbundesamt (KNBau)

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Hauptsitz des UBA in Dessau-Ro?lau: Hier wird für die Umwelt geforscht
Quelle: Martin Stallmann / Umweltbundesamt

Die Kommission Nachhaltiges Bauen (KNBau) ber?t das Umweltbundesamt (UBA) in Fragen des nachhaltigen Bauens. Ein Ziel der KNBau ist, die wissenschaftliche Diskussion zum nachhaltigen Bauen in die Praxis zu bringen. Dies wird durch die interdisziplin?ren Besetzung der KNBau mit einem ?kologischen Schwerpunkt m?glich, der Umwelt- und Gesundheitsschutz mit Klimaschutz zusammenführt.

Inhaltsverzeichnis

 

Aufgaben der KNBau

Die Kommission erarbeitet für das ⁠UBA⁠ Vorschl?ge zum Forschungsbedarf, zur Entwicklung gesetzlicher Instrumente und zur Identifikation und Kommunikation von Nachhaltigkeitsaspekten. Darüber hinaus soll die KNBau dazu beitragen, eine ganzheitlichere, ?kologisch gepr?gte Sichtweise unter den Akteuren des nachhaltigen Bauens in Deutschland und international zu etablieren.

Die Errichtung, Nutzung und Entsorgung von Geb?uden hat gro?en Einfluss auf Umwelt, ⁠Klima⁠ und Gesundheit. Geb?ude verbrauchen einen gro?en Teil der in Deutschland eingesetzten Rohstoffe und Energie. Ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs des Landes entf?llt auf die Bereitstellung von Raumw?rme und Warmwasser in Privathaushalten, Industrie und Gewerbe. Durch konsequente energetische Geb?udesanierung lie?e sich der Bedarf an nicht-erneuerbarer Prim?renergie hier um 90 Prozent senken. Auch die Herstellung von Bauprodukten hat Einfluss auf die Energiebilanz und bietet beispielsweise bei der Herstellung von Zementklinker ein Energie- und CO2-Einsparpotential von etwa 50 Prozent.

Energetische Geb?udesanierung, Materialeffizienz und die Produktion von Baumaterialien sind nur einige der Bereiche, in denen Verbesserungen hinsichtlich Umweltschutz und Ressourcenschonung n?tig und m?glich sind. Um solche komplexen Probleme und die im Rahmen der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesregierung entstehenden Fragestellungen effizient bearbeiten zu k?nnen, ist die Identifikation neuer Forschungsfelder und L?sungsans?tze durch die KNBau von gro?er Wichtigkeit.

 

Vorsitz

Vorsitzende der Kommission Nachhaltiges Bauen am Umweltbundesamt ist Frau Rechtsanw?ltin Iris Behr (Institut Wohnen und Umwelt GmbH, Darmstadt). Stellvertretender Vorsitzender ist Herr Dr. Burkhard Schulze Darup (Schulze Darup und Partner, Berlin). Die Gesch?fte führt Herr Til Bolland (⁠UBA⁠, III 1.4 und III 2.2). Hier finden Sie die Liste aller Mitglieder.

 

Ver?ffentlichungen

Eine Liste der bisher erschienenen Ver?ffentlichungen der KNBau finden Sie rechts unter "Publikationen".

Die KNBau sprach sich im August 2015 in einem Positionspapier für eine Verankerung der ⁠Nachhaltigkeit⁠ als Grundprinzip in den Bauordnungen der L?nder aus.

Im Januar 2016 positionierte sie sich mit nachhaltigen L?sungen für die Unterbringung von Flüchtlingen.

Anfang Februar 2016 zeigte sie in einem Positionspapier Wege auf, um einen hohen Standard zum Schutz vor Stoffeintr?gen in die lokale Umwelt aus Geb?uden und Bauprodukten sicherzustellen.

Gemeinsam empfahlen die Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU) und die Kommission Nachhaltiges Bauen am Umweltbundesamt (KNBau) nach einer eingehenden Befassung im November 2017 den Bundestagsparteien dringlich, den bei der letzten Novelle des Baugesetzbuches (BauGB) eingeführten §13 b ?Einbeziehung von Au?enbereichsfl?chen in das beschleunigte Verfahren“ schnellstm?glich wieder abzuschaffen.

Im Januar 2019 legte die KNBau dem Umweltbundesamt Empfehlungen vor, wie die Wohnraumoffensive der Bundesregierung nachhaltiger gestaltet werden k?nne. Die KNBau sieht jetzt die einmalige Chance, die Instrumente und Planungsans?tze des nachhaltigen Wohnungs- und St?dtebaus in der Breite zu verankern (Pressemitteilung). Das Deutschlandradio berichtete am 17.1.2019 darüber in der Sendung ?Umwelt und Verbraucher“ (Link zum Audiobeitrag).

Im Februar 2019 legte die KNBau in einer Broschüre dar, wie durch eine optimierte Planung und Recycling Materialkreisl?ufe im Bauwesen heute und zukünftig besser realisiert werden k?nnen.

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